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Kennen Sie bereits die Kreativtechnik Crazy 8?

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Kennen Sie bereits Crazy 8?

Crazy 8 – auch als verrückte acht bekannt – ist eine visuelle Brainstorming-Methode. Als Kreativtechnik wird Crazy 8 eingesetzt, um in möglichst kurzer Zeit eine große Anzahl an ungewöhnlichen Ideen zu erzielen. Die Ziffer acht spielt auf die Anzahl der Durchgänge an, die jeder Teilnehmer dieser Methode durchläuft.

Die Teilnehmer werden hierbei unter Zeitdruck gesetzt. In genau acht Minuten soll jedes Teammitglied auf acht Feldern eines Papiers jeweils acht Lösungsansätze auf eine Problemstellung (Frage) visualisieren.

Ungewöhnliche und neue Ideen

Ziel dieser Methode ist es, in kürzester Zeit möglichst viele neue Denkansätze zu generieren.

Durch den Zeitdruck bedingt, entstehen oft neuartige und verrückte Lösungsansätze. Die Teilnehmer werden angehalten ihre zu  zeichnen und nicht nur zu beschreiben. Meist helfen die visuelle Darstellungen den anderen Teilnehmern die Ideen schneller und leichter zu verstehen

Regeln der Crazy 8-Kreativmethode

Folgenden fünf Regeln der Crazy 8-Methode sind einzuhalten:

  • Output-Vorgabe: Jeder Teilnehmer muss mindestens je Aufgabe acht Ideen entwickeln!
  • Zeitlimit: Für die acht Ideenansätze einer Aufgabe stehen jedem Teilnehmer nur acht Minuten Zeit zu Verfügung.
  • Manuelle Skizzen: Jede Idee des Brainstormings wird jeweils in einem Feld aufgezeichnet. Hierzu wird ein A4-Blatt in acht gleich große Bereiche unterteilt.
  • Einzelarbeit: Bis zum Ablauf der Zeitvorgabe arbeitet jeder einzelne Teilnehmer still und für sich alleine.

Im Anschluss an die Kreativ-Phase stellt jeder Teilnehmer seine Ideen vor. Auch hier liegt in der Kürze sie Würze, so dass jedes  Teammitglied auf fünf Minuten Vorstellungszeit für seinen acht Lösungsansätze begrenzt wird.

Am Ende der Crazy-Brainstorming-Runde findet eine stille Bewertung der Ideen – etwa durch eine Abstimmung mit Klebepunkten – statt.

Tipp: Lesen Sie auch den Beitrag: Brainstorming einmal ganz anders.

Storytelling auf LinkedIn: Interview mit Stephan Park

LinkedIn entwickelt sich mehr und mehr von der ursprünglichen Karriere- und Jobplattform zu einer Social-Content-Plattform. Längst wird wird nicht mehr ausschließlich im Businesskontext genutzt, so dass nun dort Elemente wie Emojis, Stories, Live-Videotalk einziehen.

Stephan Park, Copywriter & Werbetexter, Quotenchinese aus Österreich

Interview mit Stephan Park, Copywriter & Werbetexter, Quotenchinese aus Österreich

Im Bereich Stories ist mir in den letzten Wochen besonders ein Format und ein Storyteller aufgefallen: Stephan Park. Stephan bezeichnet sich selbst als „Quotenchinese aus Österreich“, obwohl er eigentlich Koreaner ist.

Business-Storytelling auf LinkedIn

Er verbindet “Privates mit Profession” zu einem neuen Bedürfnis: Nähe auch dort, wo es um Business geht. Die neue professionelle Authentizität setzt Stephan Park wie kein anderer farbenfroh und zugleich stets mit einem humorvollen Augenzwinkern als sein Alleinstellungsmerkmal ein und schafft bei vielen LinkedIn-Nutzern Business Content mit Suchtpotenzial. Humor und Unterhaltung kommen bei den LinkedIn-Nutzern gut an. Stephans LinkedIn-Storyslides sind Eyecatcher und so viral und erfolgreich, dass sein visuelles Slide-Storytellingformat oft kopiert wird.

Ein Grund mehr, um Stephan zu interviewen:

Interview mit Stephan Park

Frage: Lieber Stephan, ich bin auch dich aufmerksam geworden, da du ein ziemlich auffälliges, einzigartiges und erfolgreiches – mittlerweile auch ein vielfach kopiertes – Storytelling auf der Plattform LinkedIn lieferst. Beschreibe wie du dazu kamst und deinen Stil entwickelt hast?

Stephan Park: Du sprichst wahrscheinlich die Story-Slideshows an. Story-Slideshows sind nichts anderes als eine Power Point Präsentationen, aber optimiert für LinkedIn und mit einem ganz starken Fokus auf Storytelling. Ich war sicher nicht der Erste, der das gemacht hat. Meine Inspiration war Chris Do (Link zu einem Videovortrag von Chris Do).Ein genialer Branding- und Design-Experte aus Kalifornien. Ich war wahrscheinlich einer der Ersten, der das im deutsch-sprachigen Raum auf LinkedIn umgesetzt haben.

Frage: Stephan, was bedeutet Storytelling für dich?

Stephan Park: Ganz einfach: Eine Story zu erzählen, die potentiell viele Menschen interessiert. Nicht nur für Fachidioten. Es geht darum, eine Brücke zwischen Story UND meinem Fachgebiet zu bauen, und dem, was ich schlussendlich verkaufen möchte. Das gelingt den meisten aber nicht.

Wie kann man also eine effektive Story bauen? Es gibt zwei Komponenten einer guten Story:
● 1. Anekdote und
● 2. Reflexion.
Eine Anekdote ist eine chronologische Aneinanderreihung von Ereignissen. Kindergartenkinder reden gerne in Anekdoten. Zum Beispiel: “Heute habe ich das gemacht, dann das, dann das etc.”
Doch damit eine Story das Herz der Zuhörer öffnet, brauchen wir auch eine Reflexion. In anderen Worten: “Wie hast Du Dich gefühlt? Oder, was hast Du daraus gelernt?.” Je öfter und je dynamischer Du zwischen Anekdote und Reflexion hin- und her wechselst, desto spannender wird auch Deine Story.

Doch damit eine Story das Herz der Zuhörer öffnet, brauchen wir auch Reflexion. In anderen Worten: “Wie hast Du Dich gefühlt oder, was hast Du daraus gelernt.” Je öfter und je dynamischer Du zwischen Anekdote und Reflexion hin- und herwechselt, desto spannender wird auch Deine Story.

Frage: Viele Storyteller möchten wissen, wie – also mit welchen Hilfsmitteln – du deine Slide-Geschichten realisierst?

Stephan Park: Ich arbeite mit dem Online-Grafikprogramm Canva.com. Ich zahle für die Pro-Version, sie kostet nur 12 EUR im Monat. Der Vorteil der Pro-Version ist, dass ich Zugang zu unzähligen Fotos habe, die ich dann direkt in die Story-Slideshow einbauen kann. Ganz ehrlich: Ich würde für Canva auch EUR 500 im Monat zahlen. Ich verwende Canva jeden Tag für mich und meine Kunden.

Slideshow-Story

Stephan Park mit seinen Slideshow-Storytelling auf LinkedIn.

 

Frage: Stephan, ich verbinde dich nun – laut Bildsprache und Farben, mit Pink, welches mich an das laute Telekom-Magenta erinnert. Du hat einen eigene Stil, eine visuelle Storytelling-Slideshow im quadratischen typischen früheren Instagram-Bildformat für LinkedIn entwickelt? Wie kam es dazu?

Stephan Park: Ist Magenta meine Lieblingsfarbe? Nein. Aber ich wusste, um auf LinkedIn bzw. im Newsfeed aufzufallen, brauche ich eine Branding-Farbe – genauso wie Telekom-Magenta, die POPPT. Also habe ich mich für Magenta entschieden. Nun, verbinden meine LinkedIn-Follower, Magenta mit mir und umgekehrt. SO funktioniert Branding.

Frage: Storytelling beinhaltet meinen Meinung nach zunächst die Antwort auf die Frage nach dem WARUM. Welches ist dein WHY, Dein Purpose?

Stephan Park: Mein Markenkern ist Copywriting. Und meine Markenwerte sind
1. Klarheit
2. Direktheit und
3. Menschliches Unternehmertum.
Ich sehe mich selbst als Botschafter für effektives Copywriting im deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig, möchte ich Geschichten erzählen, die die LinkedIn Community zum Nachdenken anregt. Wir alle sind viel mehr als “nur” Unternehmer. Wir sind in Wirklichkeit kleine Kinder in Erwachsenenkörpern. Voller Selbstzweifel. Und mit großen Träumen. Es ist so unglaublich wichtig, dass wir unsere Menschlichkeit nie aus den Augen verlieren. Ich versuche meinen Beitrag zu leisten und mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Frage: Stephan, in einem Beitrag schreibst du:  „Kommuniziere mit Deinen Followern auf LinkedIn genauso, als würdest Du mit Deinem besten Freund oder mit Deiner besten Freundin reden. Verkaufe nicht. SONDERN: Sei einfach der beste Freund, der Du sein kannst.“ Hier sprichst du einerseits die Authentizität an, die echte und erfolgreiche Storys mit sich bringen sollten, aber auch auf die Bedürfnisse deines Publikums? Woher weißt du, was deine Leser bzw. LinkedIn-User brauchen?

Stephan Park: Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Aber ich bin erst seit knapp 5 Monaten als Unternehmer erfolgreich. Ich weiß, wie es sich anfühlt als Unternehmer zu kämpfen. Vor allem finanziell. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht weiß, ob das, was man tut wirklich etwas bringen wird. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man komplett im Dunkeln tappt. Ich habe alle diese Erfahrungen und Frustrationen als Unternehmer viele Jahre durchgemacht. Deswegen weiß ich, was meine LinkedIn-Follower wirklich brauchen.

Fünf Tipps für Storytelling auf LinkedIn

Frage: Welche fünf Tipps, also Does und Don’ts,  gibt du den Storytellern für die Plattform LinkedIn mit?

Stephan Park:

  1. Nicht Du bist der Held. Sondern Deine Zielgruppe. Du bist der Guide.
  2. Stelle Dir die Frage, was Deine Zielgruppe wirklich braucht.
  3. Stelle Dir die Frage, welche Art von Content Du machen kannst, der Deine Zielgruppe befähigt, sofort in die Umsetzung zu gehen.
  4. Stelle Dir die Frage, welche TAKE-AWAY-MESSAGE Deine Zielgruppe aus Deiner Story ziehen soll?
  5. Formuliere einen kristallklaren Call-to-Action am Ende Deiner Story, für die Du so hart gearbeitet hast.


Pia: Merci lieber Stephan für deine Antworten.

Wer mehr von Stephan Park sehen möchte, sollte neben seinem LinkedIn-Acccount unbedingt seinen Instagram-Account (Link zu https://www.instagram.com/wowcopywriter) ansehen.

Kreativtechnik: Brainstorming einmal ganz anders

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Brainstorming kann auch variiert werden

Brainstorming ist Ihnen als Kreativitätstechnik bestimmt bekannt. es hat den Vorteil, dass diese Methode sowohl alleine als auch in einer Gruppe angewendet werden kann.

Beim klassischen Brainstorming, sollen durch freie Assoziationen kreative Ideen zu einer Fragestellung gesammelt werden.

Das Motto dieser von dem amerikanischen Werbefachmann Alex F. Osborn entwickelten Methode lautet: Quantität schafft Qualität.

Demnach ist ein reichhaltiger Ausstoß von Ideenansätze erforderlich, um einige wirklich gute Resultate zu erzielen.

Doch was ist, wenn diese Technik zur Unterstützung vieler neuer Ideen nicht mehr greift?

Wenn die Methode Langeweile bei den Teilnehmern oder gar statt neuer kreativer Ideenansätze nur Wiederholungen in den Ergebnissen bringt?

Das „Imaginäre Brainstorming“

Das “Imaginäre Brainstorming” hilft gegen festgefahrene Gedanken!

Es entstehen Lösungsideen, die auf festgefahrenen Denkwegen nie gefunden worden wären.

So geht’s:

  • Idealerweise wird diese Methode in einer Gruppe von bis zu sieben Teilnehmern bei Problemlösungen und Analysen eingesetzt.
  • Der Zeitraum ist zwischen 20 und 60 Minuten.
  • 1. Schritt: ModeratorIn beschreibt die Aufgabe, innerhalb der vorgegebenen Zeit möglichst viele ausgefallene Lösungen für eine Problemstellung zu finden.
  • Verlagern Sie die Aufgabenstellung bzw. das Problem ganz bewusst in eine völlig andere Umgebung. Je absurder und weiter weg die Situation von Alltags- bzw. Normalzustand ist, desto freier sind Ihre Gedanken. So lösen sich Blockaden auf und übliche Gedankenabläufe werden aufgelockert.
  • Beispiele: Wie funktioniert denn die Bahnfahrt für Passagiere unter Wasser? Und wie kann die Bahn dort pünktlich sein?Wie ist es, wenn alle Passagiere über 60 Jahre alt sind?
  • 2. Schritt: Nun werden die einzelnen Lösungen gesammelt, gruppiert, visualisiert, vorgestellt und erläutert.
  • 3. Schritt: Erst zu diesem Zeitpunkt erfahren die Teilnehmer die reale Problemstellung. Diese wird ebenfalls notiert und die Ideen auf das reale Problem übertragen. Durch Assoziationen entstehen ganz ungewöhnliche und ausgefallene Lösungen.

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei wie Anfang einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und selbstverständlich erweitert und aktualisiert.

Was ist ein Content-Audit?

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Was ist ein Content-Audit?

Gründliche Analyse und Inventur des bereits vorhandenen Contents. Mit Content sind alle Inhaltsformate wie Texte, Bilder, Grafiken oder Videos gemeint, egal ob ein Fleyer, ein E-Mail-Newsletter oder ein Blogbeitrag.
Hier kommt nun der Content-Audit ins Spiel: Stellen Sie sich den Content-Audit als eine Bestandsaufnahme aller Inhalte – und natürlich auch Geschichten – Ihres Unternehmens vor.
Eine regelmäßige Überprügung der Inhalte ist wichtig, da einerseits veraltete Inhalte mit beispielsweise nicht mehr funktionierenden Links das Google-Ranking stören. Sie sehen, dass alle Online-Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft werden sollten.

Zudem können bereits veraltete Inhalte aktualisiert und wieder für den Leser interessant (Nutzwert) aufgearbeitet werden.

Content-Analyse nach folgenden Kriterien

Ein Content-Audit ist also die Analyse bestehender Inhalte nach

  • Aktualität
  • Nutzwert (Relevanz)
  • Redundanz (Dopplungen und sich überschneidende Themen)
  • Lesefreundlichkeit und
  • Zugänglichkeit (z.B. Verwendung einfacher Sprache oder der akustischen Wiedergabe von Texten für seheingeschränkte Personen)
  • Unterhaltungswert
  • Verständlichkeit
  • Handlungsorientierung (Call to Action)
  • und der Möglichkeit, die Inhalte auch einfach zu teilen.

Dieser Inhaltsaudit ermöglicht auch eine systematische Aufbereitung bestehenden Contents.

Zudem können Unternehmen mit dem Content-Audit herausfinden, ob sie die Ziele ihrer Content-Marketing-Strategie erreicht haben.

Was ist ein Narrativ?

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Was ist unter Narrativ zu verstehen?

Der  Begriff Narrativ ist zum Modewort geworden: So baut Star Wars-Regisseur George Lucas baut in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst. Politiker und fordern “neue Narrative“ und Microsoft unterstütze die Initiative Zukunftsnarrative.

Star Wars-Regisseur George Lucas baute in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst.

Der Begriff Narrativ

Narrativ stammt von lateinisch narrare, „erzählen“. Demnach bedeutet Narratologie „Erzählforschung, Erzähltheorie“.

Der französische Philosoph Jean-François Lyotard – bekannt als Vordenker der Postmoderne – rückte 1979 in seiner Studie „Das Wissen der Postmoderne“ den Begriff Narrativ als „große Erzählung“ in den Vordergrund. Laut Lyotard sei die Postmoderne gerade durch ein Misstrauen gegenüber den großen Erzählungen – auch Meta-Erzählungen genannt –, rund um Themen wie Fortschritt, Aufklärung , Emanzipation oder Marxismus geprägt.

In Erzählungen verpackte sinnstiftende Erklärungen

Heutzutage wird mehr und mehr deutlich, dass ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung ist. Das bedeutet also eine auf Werte und Purpose (sinnstiftender Zweck / Bestimmung) ausgerichtete Geschichte für eine Gruppe oder Kultur (Gemeinschaft). Es transportiert Werte und Emotionen. Ein Narrativ hat Einfluss auf die Art und Weise, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Narrative sind Basis- oder auch Meta-Erzählungen, die mit Ihren Erzählmustern gesellschaftliches Handeln prägen.

Beispiel eines Narrativ

Nehmen wir beispielsweise die Initiative Zukunftsnarrrative, deren Vision heißt:

“Wir nehmen die Ängste der in Deutschland lebenden Menschen vor dem digitalen Zeitalter ernst und haben die Vision, gemeinsam mit dir die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen. Es liegt uns am Herzen, dass man auch in Deutschland zuversichtlich und voller Tatendrang in die Zukunft schaut.”

Ihr Ziel: “Gemeinsam mit unserer Community entwickeln wir Narrative für die Zukunft. Eine Zukunft, die geprägt ist von Demokratie, Vielfalt und Miteinander.” Die erste Tat ist das Narrativ rund um KI zu entwickeln. Weg mit alten Angstvorstellungen der versklavenden Borg aus Raumschiff Enterprise hin zu realen, positiven Beispielen existierender KI.

Dabei unterliegen Narrative als Teil der Gesellschaft und Kultur dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative, die im vorletzten Jahrhundert erzählt wurden nicht unbedingt auch heute noch gültig.

Gehen wir von dem Sprichwort „was der Bauer nicht kenntfrisst er nicht“ aus,  bedeutet es, dass jemand dem Neuen und Wandel gegenüber nicht aufgeschlossen ist. Der Bauer oder “Chinese mit alten Zöpfen” hängt an der alten Welt, bevorzugt das, mit ihm vertraut ist.

In unserer Gesellschaft sind es teilweise Menschen, die sich sträuben den Digitalen Wandel mitzumachen. Es sind Menschen, die sich beispielsweise in der Corona-Pandemie im Home-Office-Bereich unwohl fühlten.

Glossar: Alltagswelt und gewohnte Welt

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Die Alltagswelt im Storytelling

Im Storytelling ist die Ausgangssituation einer Geschichte äußerst wichtig. Je mehr sich das Publikum direkt, also von Anfang an, in sie hineinversetzen kann, desto eher kann sich identifizieren. Diese Ausgangssituation wird in der Heldenreise von Joseph Champbell als Alltagswelt bezeichnet.

 

Alltagswelt in der Heldenreise

Ausgangspunk einer Geschichte ist die gewohnte Welt – Alltagswelt – des Protagonisten. Die gewohnte Welt dem Publikum bekannt, es findet sich sofort zurecht und kann sich mit der Situation und/oder dem Protagonisten identifizieren. 

Auch in einem Science Fiction, wie beispielsweise der Film Die totale Erinnerung – Total Recall mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Er stellt den Bauarbeiter Douglas Quaid dar der im ein ruhiges, wenig ereignisreiches Leben mit seiner attraktiven Ehefrau Lori führt. Ein normales eben, stellvertretend für so viele. Genauso hat er Träume.

Sie merken, dass wir uns schnell in dem Alltagsleben des Helden zurechtfinden. Auch wenn wir kein ruhiges Leben führen, kennen wir doch
viele Menschen, die einen normalen Alltag haben.

Nun fängt die Spannung und das Drama an. Die bekannte Welt hat Mängel, oder sie wird bedroht. Alltagswelt und unbekanntes Land sind Begriffe, die sich nur auf die dramaturgische Ebene einer Geschichte beziehen. Sinn ist der Wandel und Veränderungen in eine ungewohnte, unbekannte Welt.

TIPP

Erhalten Sie Evas Heldenreise zum Download!

 

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei wie Aufbau einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und selbstverständlich erweitert und aktualisiert.

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