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Kennen Sie bereits die Kreativtechnik Crazy 8?

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Kennen Sie bereits Crazy 8?

Crazy 8 – auch als verrückte acht bekannt – ist eine visuelle Brainstorming-Methode. Als Kreativtechnik wird Crazy 8 eingesetzt, um in möglichst kurzer Zeit eine große Anzahl an ungewöhnlichen Ideen zu erzielen. Die Ziffer acht spielt auf die Anzahl der Durchgänge an, die jeder Teilnehmer dieser Methode durchläuft.

Die Teilnehmer werden hierbei unter Zeitdruck gesetzt. In genau acht Minuten soll jedes Teammitglied auf acht Feldern eines Papiers jeweils acht Lösungsansätze auf eine Problemstellung (Frage) visualisieren.

Ungewöhnliche und neue Ideen

Ziel dieser Methode ist es, in kürzester Zeit möglichst viele neue Denkansätze zu generieren.

Durch den Zeitdruck bedingt, entstehen oft neuartige und verrückte Lösungsansätze. Die Teilnehmer werden angehalten ihre zu  zeichnen und nicht nur zu beschreiben. Meist helfen die visuelle Darstellungen den anderen Teilnehmern die Ideen schneller und leichter zu verstehen

Regeln der Crazy 8-Kreativmethode

Folgenden fünf Regeln der Crazy 8-Methode sind einzuhalten:

  • Output-Vorgabe: Jeder Teilnehmer muss mindestens je Aufgabe acht Ideen entwickeln!
  • Zeitlimit: Für die acht Ideenansätze einer Aufgabe stehen jedem Teilnehmer nur acht Minuten Zeit zu Verfügung.
  • Manuelle Skizzen: Jede Idee des Brainstormings wird jeweils in einem Feld aufgezeichnet. Hierzu wird ein A4-Blatt in acht gleich große Bereiche unterteilt.
  • Einzelarbeit: Bis zum Ablauf der Zeitvorgabe arbeitet jeder einzelne Teilnehmer still und für sich alleine.

Im Anschluss an die Kreativ-Phase stellt jeder Teilnehmer seine Ideen vor. Auch hier liegt in der Kürze sie Würze, so dass jedes  Teammitglied auf fünf Minuten Vorstellungszeit für seinen acht Lösungsansätze begrenzt wird.

Am Ende der Crazy-Brainstorming-Runde findet eine stille Bewertung der Ideen – etwa durch eine Abstimmung mit Klebepunkten – statt.

Tipp: Lesen Sie auch den Beitrag: Brainstorming einmal ganz anders.

Kreativtechnik: Brainstorming einmal ganz anders

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Brainstorming kann auch variiert werden

Brainstorming ist Ihnen als Kreativitätstechnik bestimmt bekannt. es hat den Vorteil, dass diese Methode sowohl alleine als auch in einer Gruppe angewendet werden kann.

Beim klassischen Brainstorming, sollen durch freie Assoziationen kreative Ideen zu einer Fragestellung gesammelt werden.

Das Motto dieser von dem amerikanischen Werbefachmann Alex F. Osborn entwickelten Methode lautet: Quantität schafft Qualität.

Demnach ist ein reichhaltiger Ausstoß von Ideenansätze erforderlich, um einige wirklich gute Resultate zu erzielen.

Doch was ist, wenn diese Technik zur Unterstützung vieler neuer Ideen nicht mehr greift?

Wenn die Methode Langeweile bei den Teilnehmern oder gar statt neuer kreativer Ideenansätze nur Wiederholungen in den Ergebnissen bringt?

Das „Imaginäre Brainstorming“

Das “Imaginäre Brainstorming” hilft gegen festgefahrene Gedanken!

Es entstehen Lösungsideen, die auf festgefahrenen Denkwegen nie gefunden worden wären.

So geht’s:

  • Idealerweise wird diese Methode in einer Gruppe von bis zu sieben Teilnehmern bei Problemlösungen und Analysen eingesetzt.
  • Der Zeitraum ist zwischen 20 und 60 Minuten.
  • 1. Schritt: ModeratorIn beschreibt die Aufgabe, innerhalb der vorgegebenen Zeit möglichst viele ausgefallene Lösungen für eine Problemstellung zu finden.
  • Verlagern Sie die Aufgabenstellung bzw. das Problem ganz bewusst in eine völlig andere Umgebung. Je absurder und weiter weg die Situation von Alltags- bzw. Normalzustand ist, desto freier sind Ihre Gedanken. So lösen sich Blockaden auf und übliche Gedankenabläufe werden aufgelockert.
  • Beispiele: Wie funktioniert denn die Bahnfahrt für Passagiere unter Wasser? Und wie kann die Bahn dort pünktlich sein?Wie ist es, wenn alle Passagiere über 60 Jahre alt sind?
  • 2. Schritt: Nun werden die einzelnen Lösungen gesammelt, gruppiert, visualisiert, vorgestellt und erläutert.
  • 3. Schritt: Erst zu diesem Zeitpunkt erfahren die Teilnehmer die reale Problemstellung. Diese wird ebenfalls notiert und die Ideen auf das reale Problem übertragen. Durch Assoziationen entstehen ganz ungewöhnliche und ausgefallene Lösungen.

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei wie Anfang einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und selbstverständlich erweitert und aktualisiert.

Was ist ein Content-Audit?

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Was ist ein Content-Audit?

Gründliche Analyse und Inventur des bereits vorhandenen Contents. Mit Content sind alle Inhaltsformate wie Texte, Bilder, Grafiken oder Videos gemeint, egal ob ein Fleyer, ein E-Mail-Newsletter oder ein Blogbeitrag.
Hier kommt nun der Content-Audit ins Spiel: Stellen Sie sich den Content-Audit als eine Bestandsaufnahme aller Inhalte – und natürlich auch Geschichten – Ihres Unternehmens vor.
Eine regelmäßige Überprügung der Inhalte ist wichtig, da einerseits veraltete Inhalte mit beispielsweise nicht mehr funktionierenden Links das Google-Ranking stören. Sie sehen, dass alle Online-Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft werden sollten.

Zudem können bereits veraltete Inhalte aktualisiert und wieder für den Leser interessant (Nutzwert) aufgearbeitet werden.

Content-Analyse nach folgenden Kriterien

Ein Content-Audit ist also die Analyse bestehender Inhalte nach

  • Aktualität
  • Nutzwert (Relevanz)
  • Redundanz (Dopplungen und sich überschneidende Themen)
  • Lesefreundlichkeit und
  • Zugänglichkeit (z.B. Verwendung einfacher Sprache oder der akustischen Wiedergabe von Texten für seheingeschränkte Personen)
  • Unterhaltungswert
  • Verständlichkeit
  • Handlungsorientierung (Call to Action)
  • und der Möglichkeit, die Inhalte auch einfach zu teilen.

Dieser Inhaltsaudit ermöglicht auch eine systematische Aufbereitung bestehenden Contents.

Zudem können Unternehmen mit dem Content-Audit herausfinden, ob sie die Ziele ihrer Content-Marketing-Strategie erreicht haben.

Was ist ein Narrativ?

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Was ist unter Narrativ zu verstehen?

Der  Begriff Narrativ ist zum Modewort geworden: So baut Star Wars-Regisseur George Lucas baut in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst. Politiker und fordern “neue Narrative“ und Microsoft unterstütze die Initiative Zukunftsnarrative.

Star Wars-Regisseur George Lucas baute in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst.

Der Begriff Narrativ

Narrativ stammt von lateinisch narrare, „erzählen“. Demnach bedeutet Narratologie „Erzählforschung, Erzähltheorie“.

Der französische Philosoph Jean-François Lyotard – bekannt als Vordenker der Postmoderne – rückte 1979 in seiner Studie „Das Wissen der Postmoderne“ den Begriff Narrativ als „große Erzählung“ in den Vordergrund. Laut Lyotard sei die Postmoderne gerade durch ein Misstrauen gegenüber den großen Erzählungen – auch Meta-Erzählungen genannt –, rund um Themen wie Fortschritt, Aufklärung , Emanzipation oder Marxismus geprägt.

In Erzählungen verpackte sinnstiftende Erklärungen

Heutzutage wird mehr und mehr deutlich, dass ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung ist. Das bedeutet also eine auf Werte und Purpose (sinnstiftender Zweck / Bestimmung) ausgerichtete Geschichte für eine Gruppe oder Kultur (Gemeinschaft). Es transportiert Werte und Emotionen. Ein Narrativ hat Einfluss auf die Art und Weise, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Narrative sind Basis- oder auch Meta-Erzählungen, die mit Ihren Erzählmustern gesellschaftliches Handeln prägen.

Beispiel eines Narrativ

Nehmen wir beispielsweise die Initiative Zukunftsnarrrative, deren Vision heißt:

“Wir nehmen die Ängste der in Deutschland lebenden Menschen vor dem digitalen Zeitalter ernst und haben die Vision, gemeinsam mit dir die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen. Es liegt uns am Herzen, dass man auch in Deutschland zuversichtlich und voller Tatendrang in die Zukunft schaut.”

Ihr Ziel: “Gemeinsam mit unserer Community entwickeln wir Narrative für die Zukunft. Eine Zukunft, die geprägt ist von Demokratie, Vielfalt und Miteinander.” Die erste Tat ist das Narrativ rund um KI zu entwickeln. Weg mit alten Angstvorstellungen der versklavenden Borg aus Raumschiff Enterprise hin zu realen, positiven Beispielen existierender KI.

Dabei unterliegen Narrative als Teil der Gesellschaft und Kultur dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative, die im vorletzten Jahrhundert erzählt wurden nicht unbedingt auch heute noch gültig.

Gehen wir von dem Sprichwort „was der Bauer nicht kenntfrisst er nicht“ aus,  bedeutet es, dass jemand dem Neuen und Wandel gegenüber nicht aufgeschlossen ist. Der Bauer oder “Chinese mit alten Zöpfen” hängt an der alten Welt, bevorzugt das, mit ihm vertraut ist.

In unserer Gesellschaft sind es teilweise Menschen, die sich sträuben den Digitalen Wandel mitzumachen. Es sind Menschen, die sich beispielsweise in der Corona-Pandemie im Home-Office-Bereich unwohl fühlten.

Glossar: Alltagswelt und gewohnte Welt

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Die Alltagswelt im Storytelling

Im Storytelling ist die Ausgangssituation einer Geschichte äußerst wichtig. Je mehr sich das Publikum direkt, also von Anfang an, in sie hineinversetzen kann, desto eher kann sich identifizieren. Diese Ausgangssituation wird in der Heldenreise von Joseph Champbell als Alltagswelt bezeichnet.

 

Alltagswelt in der Heldenreise

Ausgangspunk einer Geschichte ist die gewohnte Welt – Alltagswelt – des Protagonisten. Die gewohnte Welt dem Publikum bekannt, es findet sich sofort zurecht und kann sich mit der Situation und/oder dem Protagonisten identifizieren. 

Auch in einem Science Fiction, wie beispielsweise der Film Die totale Erinnerung – Total Recall mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Er stellt den Bauarbeiter Douglas Quaid dar der im ein ruhiges, wenig ereignisreiches Leben mit seiner attraktiven Ehefrau Lori führt. Ein normales eben, stellvertretend für so viele. Genauso hat er Träume.

Sie merken, dass wir uns schnell in dem Alltagsleben des Helden zurechtfinden. Auch wenn wir kein ruhiges Leben führen, kennen wir doch
viele Menschen, die einen normalen Alltag haben.

Nun fängt die Spannung und das Drama an. Die bekannte Welt hat Mängel, oder sie wird bedroht. Alltagswelt und unbekanntes Land sind Begriffe, die sich nur auf die dramaturgische Ebene einer Geschichte beziehen. Sinn ist der Wandel und Veränderungen in eine ungewohnte, unbekannte Welt.

TIPP

Erhalten Sie Evas Heldenreise zum Download!

 

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In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei wie Aufbau einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und selbstverständlich erweitert und aktualisiert.

Glossar: Was ist ein Purpose?

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Was ist unter Purpose zu verstehen?

Purpose kann mit dem Begriff Sinnhaftigkeit übersetzt werden. Der englische Begriff bedeutet grob übersetzt Grund, Absicht, Ziel, Sinn, Zweck.

Laut Simon Sinek ist der Purpose die Antwort auf die Frage nach dem Why: Es umfasst das Warum und Wofür ein Unternehmen steht. Dies betrifft nicht nur die Daseinsberechtigung beziehungsweise -rechtfertigung, sondern macht meist auch die Einzigartigkeit einer Firma oder Organisation aus.

Das Purpose ist die Motivation und Mission, die im Unternehmen tief verankert ist und dauerhafte Gültigkeit hat.

Warum ein Purpose wichtig ist?

Stellen Sie sich den Purpose als den Markenkern vor. Damit ist er einerseits Grund und Motivation für jeden Schritt des Unternehmens als auch die Aussage und Handlung, um alle Stakeholder – Mitarbeiter, Kunden, Partner, Investoren – dauerhaft für das Unternehmen zu begeistern.

Zudem: Laut Studien ist ein Purpose umsatzsteigernd. „Purpose-getriebener Konsum hat enormes Wachstumspotenzial. 60 Prozent der Konsumenten aus allen Schichten versuchen, purpose-getrieben zu konsumieren“. (Bevölkerungsbefragung von
diffferent und OWM, 2019).

Was hat Purpose mit Konsum zu tun?

Studie: 60% der Konsumenten strebt nach einem purpose-getriebenen
Konsum. https://www.diffferent.de/wp-content/uploads/2020/06/Purpose-Studie_Von-Buzz-zu-Business.pdf

Wie kommt man zu einem Purpose?

Ein einheitliches Rezept zum perfekt ausformulierten Unternehmenszweck gibt es nicht. Dennoch existieren einige Grundregeln, an denen Sie sich orientieren können.

SO FINDEN UND DEFINIEREN SIE IHREN PURPOSE

  • Authentizität
    Die wichtigste Eigenschaft eines Purpose ist die Authentizität. Der Purpose formuliert, was das Unternehmen wirklich im Kern antreibt. Der Zweck des Unternehmens birgt auch das Versprechen des Unternehmens an seinen Kunden und anderen Stakeholder.
  • Individualität
    Der Zweck sollte einzigartig, unverwechselbar und individuell sein. Hierin liegt die Differenzierung des Unternehmens zu seinen Mitbewerbern.
  • Sehen wir das Beisspiel vo BMW „Freuede am Fahren“ zu dem Purpose von Audi: „Fortschritt durch Technik“.
  • Simplizität
    Die Kernaussage sollte möglichst verständlich formuliert und jedermann nachvollziehbar sein. Es muss konkret klar sein, was die Aussage bedeutet. Zudem ist die Aussage um so wirksamer und viraler, je einprägsamer sie ist.
  • Zukunftsorientierung
    Nun geht es zur Vision: Was macht das Unternehmen für uns? Für
    uns, damit unser Lebens nicht nur jetzt, sondern auch für nachfolgende
    Generationen (langfristig) besser und lebenswerter macht. Lösungen für
    gesellschaftliche Probleme hilft nicht nur dabei, das zukünftige
    Fortbestehen des Unternehmens zu sichern, sondern die Stellung des
    Unternehmens in der Gesellschaft zu sichern.

 

Drei Purpose-Typen nach Aaron Hurst, Autor von The Purpose Economy, unterscheidet drei wesentliche
Typen von Purpose
:

  1. Value-driven: Im Vordergrund stehen hierbei die Antworten auf was Sie verändern möchten,
    wo Ihre Ideologie liegt und wie Sie richtig danach handeln.
    1. Was wollen wir verändern?
    2. Was ist unsere Ideologie?
    3. Wie handeln wir „richtig“?
  1. Excellence-driven: Stellen Sie sich folgende Fragen:
    1. Wie werden wir besser?
    2. Welchen Qualitätsstandard wollen wir erreichen?
  1. Impact-driven: Hier betrachten Sie den Einfluss Ihres Unternehmens und nehmen diesen, um ihn
    verantwortungsvoll einzusetzen.

 

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