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Was ist ein Content-Audit?

Communication – Consulting – Content – Coaching

Was ist ein Content-Audit?

Gründliche Analyse und Inventur des bereits vorhandenen Contents. Mit Content sind alle Inhaltsformate wie Texte, Bilder, Grafiken oder Videos gemeint, egal ob ein Fleyer, ein E-Mail-Newsletter oder ein Blogbeitrag.
Hier kommt nun der Content-Audit ins Spiel: Stellen Sie sich den Content-Audit als eine Bestandsaufnahme aller Inhalte – und natürlich auch Geschichten – Ihres Unternehmens vor.
Eine regelmäßige Überprügung der Inhalte ist wichtig, da einerseits veraltete Inhalte mit beispielsweise nicht mehr funktionierenden Links das Google-Ranking stören. Sie sehen, dass alle Online-Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft werden sollten.

Zudem können bereits veraltete Inhalte aktualisiert und wieder für den Leser interessant (Nutzwert) aufgearbeitet werden.

Content-Analyse nach folgenden Kriterien

Ein Content-Audit ist also die Analyse bestehender Inhalte nach

  • Aktualität
  • Nutzwert (Relevanz)
  • Redundanz (Dopplungen und sich überschneidende Themen)
  • Lesefreundlichkeit und
  • Zugänglichkeit (z.B. Verwendung einfacher Sprache oder der akustischen Wiedergabe von Texten für seheingeschränkte Personen)
  • Unterhaltungswert
  • Verständlichkeit
  • Handlungsorientierung (Call to Action)
  • und der Möglichkeit, die Inhalte auch einfach zu teilen.

Dieser Inhaltsaudit ermöglicht auch eine systematische Aufbereitung bestehenden Contents.

Zudem können Unternehmen mit dem Content-Audit herausfinden, ob sie die Ziele ihrer Content-Marketing-Strategie erreicht haben.

Was ist ein Narrativ?

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Was ist unter Narrativ zu verstehen?

Der  Begriff Narrativ ist zum Modewort geworden: So baut Star Wars-Regisseur George Lucas baut in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst. Politiker und fordern “neue Narrative“ und Microsoft unterstütze die Initiative Zukunftsnarrative.

Star Wars-Regisseur George Lucas baute in Los Angeles ein Museum of Narrative Art, also ein Museum für narrative Kunst.

Der Begriff Narrativ

Narrativ stammt von lateinisch narrare, „erzählen“. Demnach bedeutet Narratologie „Erzählforschung, Erzähltheorie“.

Der französische Philosoph Jean-François Lyotard – bekannt als Vordenker der Postmoderne – rückte 1979 in seiner Studie „Das Wissen der Postmoderne“ den Begriff Narrativ als „große Erzählung“ in den Vordergrund. Laut Lyotard sei die Postmoderne gerade durch ein Misstrauen gegenüber den großen Erzählungen – auch Meta-Erzählungen genannt –, rund um Themen wie Fortschritt, Aufklärung , Emanzipation oder Marxismus geprägt.

In Erzählungen verpackte sinnstiftende Erklärungen

Heutzutage wird mehr und mehr deutlich, dass ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung ist. Das bedeutet also eine auf Werte und Purpose (sinnstiftender Zweck / Bestimmung) ausgerichtete Geschichte für eine Gruppe oder Kultur (Gemeinschaft). Es transportiert Werte und Emotionen. Ein Narrativ hat Einfluss auf die Art und Weise, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Narrative sind Basis- oder auch Meta-Erzählungen, die mit Ihren Erzählmustern gesellschaftliches Handeln prägen.

Beispiel eines Narrativ

Nehmen wir beispielsweise die Initiative Zukunftsnarrrative, deren Vision heißt:

“Wir nehmen die Ängste der in Deutschland lebenden Menschen vor dem digitalen Zeitalter ernst und haben die Vision, gemeinsam mit dir die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen. Es liegt uns am Herzen, dass man auch in Deutschland zuversichtlich und voller Tatendrang in die Zukunft schaut.”

Ihr Ziel: “Gemeinsam mit unserer Community entwickeln wir Narrative für die Zukunft. Eine Zukunft, die geprägt ist von Demokratie, Vielfalt und Miteinander.” Die erste Tat ist das Narrativ rund um KI zu entwickeln. Weg mit alten Angstvorstellungen der versklavenden Borg aus Raumschiff Enterprise hin zu realen, positiven Beispielen existierender KI.

Dabei unterliegen Narrative als Teil der Gesellschaft und Kultur dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative, die im vorletzten Jahrhundert erzählt wurden nicht unbedingt auch heute noch gültig.

Gehen wir von dem Sprichwort „was der Bauer nicht kenntfrisst er nicht“ aus,  bedeutet es, dass jemand dem Neuen und Wandel gegenüber nicht aufgeschlossen ist. Der Bauer oder “Chinese mit alten Zöpfen” hängt an der alten Welt, bevorzugt das, mit ihm vertraut ist.

In unserer Gesellschaft sind es teilweise Menschen, die sich sträuben den Digitalen Wandel mitzumachen. Es sind Menschen, die sich beispielsweise in der Corona-Pandemie im Home-Office-Bereich unwohl fühlten.

Glossar: Alltagswelt und gewohnte Welt

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Die Alltagswelt im Storytelling

Im Storytelling ist die Ausgangssituation einer Geschichte äußerst wichtig. Je mehr sich das Publikum direkt, also von Anfang an, in sie hineinversetzen kann, desto eher kann sich identifizieren. Diese Ausgangssituation wird in der Heldenreise von Joseph Champbell als Alltagswelt bezeichnet.

 

Alltagswelt in der Heldenreise

Ausgangspunk einer Geschichte ist die gewohnte Welt – Alltagswelt – des Protagonisten. Die gewohnte Welt dem Publikum bekannt, es findet sich sofort zurecht und kann sich mit der Situation und/oder dem Protagonisten identifizieren. 

Auch in einem Science Fiction, wie beispielsweise der Film Die totale Erinnerung – Total Recall mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Er stellt den Bauarbeiter Douglas Quaid dar der im ein ruhiges, wenig ereignisreiches Leben mit seiner attraktiven Ehefrau Lori führt. Ein normales eben, stellvertretend für so viele. Genauso hat er Träume.

Sie merken, dass wir uns schnell in dem Alltagsleben des Helden zurechtfinden. Auch wenn wir kein ruhiges Leben führen, kennen wir doch
viele Menschen, die einen normalen Alltag haben.

Nun fängt die Spannung und das Drama an. Die bekannte Welt hat Mängel, oder sie wird bedroht. Alltagswelt und unbekanntes Land sind Begriffe, die sich nur auf die dramaturgische Ebene einer Geschichte beziehen. Sinn ist der Wandel und Veränderungen in eine ungewohnte, unbekannte Welt.

TIPP

Erhalten Sie Evas Heldenreise zum Download!

 

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei wie Aufbau einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und selbstverständlich erweitert und aktualisiert.

Glossar: Was ist ein Purpose?

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Was ist unter Purpose zu verstehen?

Purpose kann mit dem Begriff Sinnhaftigkeit übersetzt werden. Der englische Begriff bedeutet grob übersetzt Grund, Absicht, Ziel, Sinn, Zweck.

Laut Simon Sinek ist der Purpose die Antwort auf die Frage nach dem Why: Es umfasst das Warum und Wofür ein Unternehmen steht. Dies betrifft nicht nur die Daseinsberechtigung beziehungsweise -rechtfertigung, sondern macht meist auch die Einzigartigkeit einer Firma oder Organisation aus.

Das Purpose ist die Motivation und Mission, die im Unternehmen tief verankert ist und dauerhafte Gültigkeit hat.

Warum ein Purpose wichtig ist?

Stellen Sie sich den Purpose als den Markenkern vor. Damit ist er einerseits Grund und Motivation für jeden Schritt des Unternehmens als auch die Aussage und Handlung, um alle Stakeholder – Mitarbeiter, Kunden, Partner, Investoren – dauerhaft für das Unternehmen zu begeistern.

Zudem: Laut Studien ist ein Purpose umsatzsteigernd. „Purpose-getriebener Konsum hat enormes Wachstumspotenzial. 60 Prozent der Konsumenten aus allen Schichten versuchen, purpose-getrieben zu konsumieren“. (Bevölkerungsbefragung von
diffferent und OWM, 2019).

Was hat Purpose mit Konsum zu tun?

Studie: 60% der Konsumenten strebt nach einem purpose-getriebenen
Konsum. https://www.diffferent.de/wp-content/uploads/2020/06/Purpose-Studie_Von-Buzz-zu-Business.pdf

Wie kommt man zu einem Purpose?

Ein einheitliches Rezept zum perfekt ausformulierten Unternehmenszweck gibt es nicht. Dennoch existieren einige Grundregeln, an denen Sie sich orientieren können.

SO FINDEN UND DEFINIEREN SIE IHREN PURPOSE

  • Authentizität
    Die wichtigste Eigenschaft eines Purpose ist die Authentizität. Der Purpose formuliert, was das Unternehmen wirklich im Kern antreibt. Der Zweck des Unternehmens birgt auch das Versprechen des Unternehmens an seinen Kunden und anderen Stakeholder.
  • Individualität
    Der Zweck sollte einzigartig, unverwechselbar und individuell sein. Hierin liegt die Differenzierung des Unternehmens zu seinen Mitbewerbern.
  • Sehen wir das Beisspiel vo BMW „Freuede am Fahren“ zu dem Purpose von Audi: „Fortschritt durch Technik“.
  • Simplizität
    Die Kernaussage sollte möglichst verständlich formuliert und jedermann nachvollziehbar sein. Es muss konkret klar sein, was die Aussage bedeutet. Zudem ist die Aussage um so wirksamer und viraler, je einprägsamer sie ist.
  • Zukunftsorientierung
    Nun geht es zur Vision: Was macht das Unternehmen für uns? Für
    uns, damit unser Lebens nicht nur jetzt, sondern auch für nachfolgende
    Generationen (langfristig) besser und lebenswerter macht. Lösungen für
    gesellschaftliche Probleme hilft nicht nur dabei, das zukünftige
    Fortbestehen des Unternehmens zu sichern, sondern die Stellung des
    Unternehmens in der Gesellschaft zu sichern.

 

Drei Purpose-Typen nach Aaron Hurst, Autor von The Purpose Economy, unterscheidet drei wesentliche
Typen von Purpose
:

  1. Value-driven: Im Vordergrund stehen hierbei die Antworten auf was Sie verändern möchten,
    wo Ihre Ideologie liegt und wie Sie richtig danach handeln.
    1. Was wollen wir verändern?
    2. Was ist unsere Ideologie?
    3. Wie handeln wir „richtig“?
  1. Excellence-driven: Stellen Sie sich folgende Fragen:
    1. Wie werden wir besser?
    2. Welchen Qualitätsstandard wollen wir erreichen?
  1. Impact-driven: Hier betrachten Sie den Einfluss Ihres Unternehmens und nehmen diesen, um ihn
    verantwortungsvoll einzusetzen.

 

Glossar: Unique Content

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Was ist Unique Content?

Mit Unique Content ist unverwechselbarer und einzigartiger Inhalt gemeint. Er steht im Gegensatz zu Duplicate Content, also identische Inhalte und geklonte Fremdinhalten, die auf mehr als einer Webseite veröffentlicht sind.  Im Bereich des Online Marketings und der  Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Inhalte, die auf keiner anderen Webseite im Internet veröffentlicht sind, ein wichtiger Ranking-Faktor.

Dies ist bei der Erstellung einzigartiger Inhalte zu beachten

  • Übernehmen Sie niemals wortwörtlich die Überschriften des Textes.
  • Auch die Formulierungen, der Satzbau sowie der Aufbau des Textes sollte sich unterscheiden.
  • Wählen Sie einzigartige Zwischenüberschriften und Zitatquellen.
  • Nutzen Sie  bestenfalls selbsterstellte Bilder und Grafiken.
  • Nutzen Sie Ihren eigenen Wortlaut und eigene Argumente.

Schauen Sie sich auch die Tipps zum Thema Content Curation an.

Weitere Artikel:

Glossar: Was ist ein GIF?

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Verwenden Sie bereits GIFs?

Die Beliebtheit von GIFs ist geradezu explosionsartig gestiegen. Kaum einen Social Media Plattform – sei es Twitter oder die Stories von Instagram – Chats oder auch Präsentationen  verzichten auf das Einfügen von GIFs. Wir fragen uns, was GIFs sind und wie sie hergestellt werden?

via GIPHY

 

Definition von einem GIF

Definition: Der Begriff GIF stehlt als Abkürzung für Graphics Interchange Format. Meist wird GIF als Name und Format für animierte, also nicht statische, Visuals verwendet. Sie sind eine Mischung aus Foto und Video, die innerhalb von Sekunden Emotionen transportieren.

  • Im Unterschied zu anderen Bildformaten können GIFs mehrere Einzelbilder speichern und anzeigen. Positiv ist gerade bei der Verwendung im Online-Bereich, dass sie relativ wenig Speicherplatz benötigen. Smartphone-Nutzer gestalten ganze Gesprächsverläufe mit animierten GIFs.
  • Mittlerweile existieren eine Reihe von Online-Datenbankenund Suchmaschinen, mit deren Hilfe schnell GIF-Dateien gefunden und auf Social-Media-Plattformen geteilt werden können.
Fif Beispiel

Beispiel eines animiertes GIFs

Das Graphics Interchange Format oder GIF verknüpft mehrere Bitmap-Grafikdateien zu einem animierten Bild. Jedes Pixel innerhalb eines GIFs kann 256 Farben haben, weshalb GIFs im Vergleich zu anderen Online-Videos generell auch niedriger aufgelöst wirken. GIFs haben zudem eine geringere Bildrate – doch das wirkt sich vorteilhaft aus, weil mehr Bilder pro Sekunde auch die Dateigröße erhöhen. GIFs sollen aber klein bleiben, damit man sie gern und schnell teilt.

Tools: Der Online-Dienste 

Neben der Möglichkeit GIFs mit der Software Adobe Photoshop zu erstellen, bieten diverse Online-Dienste Lösungen, mit denen schnell und einfach individuelle GIFs erstellt werden können.

  • Der Online-Dienst Giphy https://giphy.com ist DIE Adrese, wenn es um die Erstellung oder das Suchen von GIFs geht.
  • Mit Imageflip.com  lassen sich schnell und einfach Memes erstellen: Hierbei werden entweder Ausschnitte aus vorhandenen Bildern und Videos genommen oder eigene und individuelle Visuals hochgeladen.

 

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