Glossar: Was ist ein GIF?

Glossar: Was ist ein GIF?

Die Beliebtheit von GIFs ist geradezu explosionsartig gestiegen. Kaum einen Social Media Plattform – sei es Twitter oder die Stories von Instagram – Chats oder auch Präsentationen  verzichten auf das Einfügen von GIFs. Wir fragen uns, was GIFs sind und wie sie hergestellt werden?

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Definition: Was ist ein GIF?

Definition: Der Begriff GIF stehlt als Abkürzung für Graphics Interchange Format. Meist wird GIF als Name und Format für animierte, also nicht statische, Visuals verwendet. Sie sind eine Mischung aus Foto und Video, die innerhalb von Sekunden Emotionen transportieren.

Im Unterschied zu anderen Bildformaten können GIFs mehrere Einzelbilder speichern und anzeigen. Positiv ist gerade bei der Verwendung im Online-Bereich, dass sie relativ wenig Speicherplatz benötigen. Smartphone-Nutzer gestalten ganze Gesprächsverläufe mit animierten GIFs.

Mittlerweile existieren eine Reihe von Online-Datenbankenund Suchmaschinen, mit deren Hilfe schnell GIF-Dateien gefunden und auf Social-Media-Plattformen geteilt werden können.

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Neben der Möglichkeit GIFs mit der Software Adobe Photoshop zu erstellen, bieten diverse Online-Dienste Lösungen, mit denen schnell und einfach individuelle GIFs erstellt werden können.

Tool: Der Online-Dienst Giphy

Der Online-Dienst Giphy https://giphy.com ist DIE Adrese, wenn es um die Erstellung oder das Suchen von GIFs geht.

Mit Imageflip.com  lassen sich schnell und einfach Memes erstellen: Hierbei werden entweder Ausschnitte aus vorhandenen Bildern und Videos genommen oder eigene und individuelle Visuals hochgeladen.

Das Graphics Interchange Format oder GIF verknüpft mehrere Bitmap-Grafikdateien zu einem animierten Bild. Jedes Pixel innerhalb eines GIFs kann 256 Farben haben, weshalb GIFs im Vergleich zu anderen Online-Videos generell auch niedriger aufgelöst wirken. GIFs haben zudem eine geringere Bildrate – doch das wirkt sich vorteilhaft aus, weil mehr Bilder pro Sekunde auch die Dateigröße erhöhen. GIFs sollen aber klein bleiben, damit man sie gern und schnell teilt.

Was ist ein Trigger?

Was ist ein Trigger?

Haben Sie sich auch einmal die Frage gestellt, was eigentlich ein Trigger ist? Gerade das Marketing ist dafür bekannt, dass es gerne neue Wörterkreationen entwickelt. Auch werden vorhandene Wörter so verwendet, dass sie eine völlig neue Bedeutungen annehmen. Auch Trigger oder gar triggered sind Beispiele hierfür. So werden Themen “angetriggert” oder “Trigger gesetzt“.

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Was nutzt ein Trigger beim Storytelling?

Der Begriff Trigger kann unterschiedliche Bedeutungen haben (Lesen Sie hierzu auch diesen Wikipedia-Beitrag):

Definition: Einerseits sind Trigger im psychologischen Zusammenhang ein Effekt, bei dem besonders traumatische Sinneseindrücke wieder hervorgerufen werden. Auslöser oder Schlüsselreiz kann ein Geräusch, Geruch oder Ort oder Ähnliches sein, die Erinnerungen an alte Erfahrungen wecken und starke Emotionen auslösen. Teilweise sind die Erfahrungen so stark, dass sie erneut erlebt werden. Beispielsweise lösen Knallgeräusche bei Menschen Kriegsgebieten Erinnerung an Kriegssituationen hervor. Oft erfolgen diese Erinnerungen plötzlich und mit großer Wucht. Die damaligen Gefühle, wie im Beispiel Angst oder Flucht, werden unmittelbar erlebt (Flashback). Der Trigger fungiert als Auslöser für die seelische und körperliche Rückerinnerung.

Trigger funktionieren unbewusst und schnell

Bewusst eingesetzt werden Schlüsselreize oft in Werbetexten, Mailings und im visuellen Marketing. Denken wir nur an das Gefühl der “Verantwortlichkeit” und des “Hungers”, des “Mitleids”, wenn wir Kinder mit großen hungrigen Augen sehen oder Texte wie diese lesen:

  • Können Sie zusehen, dass diese Kinder leiden?
  • Nur fünf Euro im Monat sichern diesen Kind einen gefüllten Magen und ein Dach über dem Kopf.

Trigger funktionieren schnell, da sie das Unterbewusstsein ansprechen. Es reichen 0,0000001 Sekunden, bis ein Ton, ein Bild oder ein Geruch ein körperliches Gefühl auslöst.

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu den Basisbegriffen: Angefangen bei A wie Anfang einer Story bis Z wie Zielgruppe erklären wir in diesem Glossar Begriffe aus den Themengebieten Kommunikation, Storytelling sowie Content- und  Digital Marketing. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch anhand von Beispielen praktisch umgesetzt erklärt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und natürlich erweitert. erweitert und aktualisiert.

Weitere Artikel:

Glossar: Was sind Archetypen?

Golden Circle von Simon Sinek

Was ist ein Trigger?

Glossar: Google Doodle

Kennen Sie Google Doodle? Oder sind Ihnen die täglich wechselnden Google-Visuals aufgefallen? Heute erinnert das heutige Doodle beispielsweise an den britischen Illustrator und Karikaturist Sir John Tenniel, bekannt durch seine Illustration von Alice im Wunderland sowie dem Nachfolgewerk Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll (1865). Tenniel hätte am 28. Februar 2020 seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Definition: Google Doodle feiert bekannte Persönlichkeiten, Events und historische Anlässe

Was sind Google Doodles?

Der englische Begriff Doodle bedeutet so viel wie schnelle Skizze. Google bezeichnet die Doodles als

lustige, überraschende und manchmal spontane Änderungen am Google-Logo, mit denen wir Feiertage, Jahrestage und das Leben berühmter Künstler, Pioniere und Wissenschaftler ehren wollen.

Mir persönlich fallen die täglichen Geschichten der Suchmaschine Google ein. Die Google Doodles machen den Konzern sehr sympathisch. Den spielerischen Umgang mit dem Marken-Logo und der CI macht sich das Unternehmen Google (Alphabet) bereits seit 1998 zunutze. Zu besonderen Anlässen – wie etwa Geburtstagen bekannter Persönlichkeiten, Wahlen oder Sportanlässen – stellt Google auf den Websites sowie der Suchmaschine sein buntes Firmenlogo in veränderter Form dar. Übrigens werden für verschiedene Länder, mit ihren verschiedenen Feiertagen und bekannten Persönlichkeiten, unterschiedliche Google Doodles bereitgestellt.

Zudem sind die Doodels ein hervorragendes Beispiel für Visual Storytelling.

Doodles bieten unendlich viele Möglichkeiten

Die Google Doodles sind oft animierte Grafiken oder Videos, die meistens in den Logofarben mit den Buchstaben des Logos spielen. In dem unten abgebildeten Beispiel zeigt ein Doodle zur Erinnerung an Albert Einsteins 124. Geburtstag. Das Doodle wurde am 14. März 2003 erzeugt und greift seine Formel „E=mc2“ auf.

Google Doodle

Je nach Anlass werden im Google-Archiv verschiedene Google Doodles gespeichert. Auf der Website erhalten Sie auch Informationen über die Doodles und erfahren, wo Sie einen eigenen Vorschlag einreichen können. (Screenshot © Google Doodle)

Den Doodlern über die Schulter blicken

Auf YouTube können Sie einigen Doodle-Künstlern (Google nennt sie „doodler“) über die Schulter schauen oder erfahren, wie sie „doodler“ wurden, etwa im YouTube- Interview mit Teamleiter Ryan Germick.

 

 

Story-Baukasten Glossar

In diesem alphabetisch organisiertem Glossar gebe ich Einblicke in die Themenbereiche Storytelling, Visual Storytelling und Content Marketing. Sie erfahren wertvolle Informationen zu Basisbegriffen: Angefangen bei A wie Anfang einer Story bis Z wie Zielgruppe. Jeder einzelne Begriff wird kurz erläutert oder auch mit Beispielen praktisch umgesetzt gezeigt. Das Glossar wächst nicht nur kontinuierlich, es wird auch ständig aktualisiert, verbessert und natürlich erweitert. erweitert und aktualisiert.

 

 

Golden Circle von Simon Sinek

Golden Circle von Simon Sinek

Der Golden Circle von Simon Sinek ist sowohl Grundlage für Markenbildung als auch für eine gute Ausgangslage als Sender, also Erzähler, einer Story. Der US-amerikanische Journalist, Autor und Redner Simon Sinek machte bereits 2011 in seinem Bestseller „Start with Why” auf den Kern vieler beliebten Marken, also Love Brands, und gut funktionierender Geschichten aufmerksam: „Frag immer erst, warum”.  

Colden Circle als Story-Modell

Geschichten bieten Konfliktlösungen für Personen. Wer als Erzähler genau analysiert, welche Visionen und Hauptbotschaften ein Unternehmen hat und weitergehend analysiert, welche Bedürfnisse der Zielgruppe angesprochen werden, der kann auch verstehen, welche Art von Geschichten, welche Inhalte für die Zielgruppe relevant sind. Zum Verstehen gehört auch, das eigne Unternehmen zu kennen, den Beweggrund zu analysieren und zu verinnerlichen, warum das Unternehmen besteht und was es antreibt. Der „Golden Circle“ nach Simon Sinek betrifft den Kern des Unternehmens, seinen Werten sowie die Unternehmensstory.

Die breit gefächerte Recherche über das Thema, die Adressaten (Publikum), das Ziel, den Prozess, Mitbewerber und mehr bringt hier Klarheit. Am Anfang der Überlegungen bei der Bildung einer Story steht immer der Absender im Vordergrund.

Die Frage nach dem Why?

Start- und Mittelpunkt des Golden Circle ist die Frage nach dem Why bzw. Warum. Jeder Storyteller muss klar das WARUM definieren: Warum wollen wir eine Story erstellen? Was soll sie bewirken (Ziel)? Was wollen wir vermitteln (Botschaft)?

Erweiterter Golden Circle

Simon Sineks erweiterter Golden Circle. Das Warum zielt auf den Purpose des Unternehmens ab.(Bild © Pia Kleine Wieskamp)

  • Bei Unternehmen und Organisationen definiert das Why den Purpose, also das, was das Unternehmen antreibt. Der Urpose  bezieht sich immer auf das Publikum, sozusagen als Publikums- bzw. Kundenversprechen.
  • Anschließend sollte in einer genauen Analyse der Ist-Zustand der Kommunikation, des Marktes und der Mitbewerber festgestellt werden. Hierzu greifen wir auf Modelle wie das SMART-Modell zurück. Ohne den Ist-Zustand zu kennen, sind Sie auch nicht in der Lage klare Ziele, was erreicht werden soll, zu definieren.
  • Zudem sollten bei der Feststellung des Ist-Zustands auch die vorhandenen Geschichten, Protagonisten und Erzählarten des Unternehmens sowie die Werte der Mitbewerber und des Marktumfelds betrachtet werden.
  • Beim „Why, How, What”-Modell wirken die Fragen und deren Antworten von innen nach außen. Der Innere Kreis stellt Fragen nach dem Warum machen wir das, was wir tun? als wichtig Frage. Aus den Antworten zu dieser Frage ergibt sich die Vision des Unternehmens, sie Kommunikationsstrategie. Im Bereich des Storytelling füge ich Sineks Golden Circle noch einen weiteren inneren Kreis hinzu, dem WHO. Er beantwortet die Frage, wen ich erreichen möchte und wem ich die Story erzähle.

In dem Glossar Storytelling und Content Marketing beschäftigen wir uns mit Begriffen aus Storytelling und Marketing.

Glossar: Linkliste einzelner Storytelling-Tools

Glossar: Linkliste einzelner Storytelling-Tools

Linkliste Storytelling-Tools – so gelingen digitale sowie visuelle Geschichten

Das Geschichtenerzählen begleitet den Menschen seit Jahrtausenden im Alltag. Auch im digitalen Zeitalter sind sie allgegenwärtig. Damit gute Geschichten auch gelingen, stelle ich Ihnen eine hilfreiche Linkliste von Storytelling-Tools zu Verfügung.

Auf dieser Seite finden Sie eine Linkliste von Werkzeugen, um Geschichten zu erstellen, zu visualisieren oder zu veröffentlichen:

Kreativ-Tools

  • Canva ist ein Tool für viele Gelegenheiten sowie vielseitig einsetzbar: Von Infografiken über PowerPoint-Folien, Postkarten, Grafiken für diverse Social-Medial-Kanäle, Collagen und vieles mehr, ermöglicht Canva eine einfache und schnelle Erstellung von visuellen Inhalten. Der Vorteil dieses webbasierten Tools ist, dass eine Bild- und Grafikdatenbank hinter der Plattform steckt. Dabei muss keine langfristige Bindung eingegangen werden, sondern jedes erwünschte Visual kann einzeln erworben werden.
  • Probieren Sie doch die App Comic Life aus, mit deren Hilfe sich leicht eine Fotostory erstellen lässt.
  • Keeeb ist ein kleines, aber feines Tool fürs digitale Storytelling, das sich sowohl für die Recherchephase eignet. Ähnlich wie bei Pinterest werden auf dieser Online-Plattform Inhalte in einer visuellen Sammlung organisiert sowie gespeichert.
  • oder E-Books leicht und schnell erstellen können.
  • DaVinci Resolve (https://www.blackmagicdesign.com/de/products/davinciresolve/) ist ein Videobearbeitungs-Tool mit vielen Möglichkeiten, bei dem die Videobearbeitung in HD-Qualität auf mehreren Audio- und Videospuren möglich ist.
  • Der Begriff Hyperlapse steht im Bereich Film und Video für Zeitraffer. Mit der Instagram-App Hyperlapse(https://hyperlapse.instagram.com) können Videos um ein vielfaches beschleunigt werden.
  • Shotcut (https://www.shotcut.org/) ist ein ist ein plattformunabhängiger Video-Editor, der eine Vielzahl verschiedener Audio-, Video- und Bildformate unterstützt, um Multimedia-Dateien zu bearbeiten und zu konvertieren. Zudem bietet der Editor eine Palette an Möglichkeiten, um Videos zu schneiden sowie Bild und Ton zu bearbeiten.
  • WordArt (https://wordart.com/create) erlaubt eine schnelle Visualisierung von Texten.
  • The Noun Project (https://thenounproject.com/) ist eine umfassende Sammlung von Icons.
  • Auch Streamline Icons(https://streamlineicons.com/) enthält eine große Sammlung an Icons.

Scrollytelling-Tools

  • Shorthand ist eine der Plattformen für das sogenannte Scrollytelling. Herausragend sind bei dieser Plattform die hervorstechenden Landingpages, mit denen jede einzelne Story versehen wird. Beim Scrollytelling bewegt sich der Nutzer mittels Maus (Scrolling) durch einzelne Menüpunkte und Kapitel der Story- Hierbei kann jedes Kapitel  individuell designt werden. Auch hier können diverse multimediale Medien wie Grafiken, Fotos, Slideshows, Videos oder Landkarten, eingesetzt werden.
  • Pageflow ist ein Reportage-Tool, welches ursprünglich vom WDR, entwickelt wurde und seit 2014 zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung steht. Wie auch Shorthand und Storyform erlaubt Pageflow das multimediale Storytelling – Audio, Video und Text können frei miteinander kombiniert werden.

Tools zur Datenvisalisierung

  • StoryMapJS ermöglicht eine geografische Erzählung von Geschichten – beispielsweise eine Reisedokumentation. Mit diesem Werkzeug können Sie die visuelle Vielfalt geografischen Materials wie Landkarten, Seekarten oder Stadtkarten einbeziehen. Einzelne geografische Punkte (Orte) werden mit Wegmarkierungen verbunden und Detailinfos zu den einzelnen Stationen gegeben. Die ermöglicht dem Nutzer sich interaktiv durch die einzelnen Punkte auf der Karte zu bewegen und weitere umultimedial aufbereiteten Informationen zu erhalten.
  • Mit TimelineJS werden Inhalte in digitalen Timelines dargestellt. Daher ist dieses Tool besonders für eine zeitliche Darstellung von Highlights bzw. Ereignissen geeignet. Mit diesem Tool können Bilder, Videos, Texte, Audiodateien, Locations, Social-Media-Inhalte oder Links in die Stories integriert werden. Mit TimelineJS wird eine chronologische Darstellung von Ereignissen, wie die Unternehmensgeschichte, spannend.
  • Eine einzigartige Variante des digitalen Storytellings bietet Thinglink: Mit diesem Tool wird eine einzige visuelle Oberfläche (Klickbild) erstellt, auf dem der Nutzer interaktiv einzelne Bildelemente per Maus ansteuern kann und somit weitere Inhalte ähnlich einem Hypertext erhält. Diese zusätzlichen Informationen können Daten wie Text, Bilder, Videos, Audios oder Links enthalten. Thinglink unternimmt auch einen Schritt in Richtung Virtual Reality, indem es ermöglicht, 360°-Bilder in die digitale Story zu integrieren.

So gelingen erfolgreiche Storys: Linksliste tools zur Storyerstellung . Storytelling

Download weiterer Links

Tools-Liste zum Download
Kreatives Arbeiten benötigt einen Werkzeugkasten. Daher habe ich weitere Tools und Webseiten sowie Storytelling-Beispiele und mehr als Linkliste für Sie als PDF zum Download zusammengestellt:[download id=”3995″ template=”Linkliste zu Storytelling und -Kreativ-Tools”]

Glossar Storytelling und Content Marketing

In dem Glossar Storytelling und Content Marketing beschäftigen wir uns hier mit dem Begriff Visualisierung: Das Bedürfnis, anderen Personen eine Nachricht zu übermitteln, ist so alt wie die Menschheit selbst. Und auch der geradezu inflationär genutzte Begriff „visuelle Kommunikation“ beschreibt kein neues Phänomen. Visuelle Kommunikation ist geradezu ein Urinstinkt von uns Menschen. Unser Alltag ist vollgespickt mit Bildern, egal wo wir uns aufhalten.
Glossar: Was ist eine Negativ-Persona?

Glossar: Was ist eine Negativ-Persona?

In dem Glossar Storytelling und Content Marketing beschäftigen wir uns hier mit dem Begriff Negativ-Persona bzw. negative Buyer Persona: 

Nachdem wir die Frage in dem Glossar-Beitrag auf die Frage „Was ist eine Persona?” behandelt haben, gehen wir in diesem Artikel auf das Gegenteil, die Negativ-Persona ein.

Was ist eine Negativ-Persona?

Während eine Käuferpersönlichkeit eine Repräsentation eines idealen Kunden ist, ist eine negative – oder „ausschließende”-Persona eine Repräsentation dessen, was Sie als Kunde nicht wollen. Somit ist eine negative Buyer-Persona quasi der Gegenpol zur positiven Buyer-Persona.

Dies können z.B. Fachleute sein, die für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu fortschrittlich sind, Studenten, die sich nur mit Ihren Inhalten für Recherchen/Wissen beschäftigen, oder potenzielle Kunden, die einfach zu viel Aufwand benötigen (und daher zu teuer sind), um sie zu gewinnen.

Die Negativ-Persona repräsentier also die Menschen, die Sie auf keinen Fall erreichen und ansprechen möchten. Falls Sie es doch tun, haben Sie etwas falsch gemacht.

Welche Vorteile ergeben sich beim Einsatz von Negativ-Personas?

  • Negative Personas geben Ihnen ein noch detaillierteres Bild darüber, wen Sie mit Ihren Produkten, Service, Storys, Content und sonstigen Maßnahmen erreichen möchten und wen sie nicht erreichen wollen.
  • Bestehende und neue Inhalte sowie Produkte können anhand des negativen Profils angepasst oder anders entwickelt werden.

Die Buyer-Persona

Buyer-Persona
Dabei ist eine Persona kein fiktiver Wunschkunde, sondern eine semi-fiktionale Person, die auf tatsächlichen Kundenangaben und -daten basiert. Dementsprechend hat Sie einen Vor- und Zunamen, ein konkretes Alter, einen persönlichen Background und ganz bestimmte Fragen und Probleme. Buyer-Personas sind also sehr viel konkreter und spezifischer, als es Zielgruppen jemals sein können.

Während eine Persona (auch Buyer-Persona genannt) ein typischer Repräsentant der Zielgruppe ist, ist eine Negativ-Persona eine Darstellung dessen, was Sie als Publikum (Kunde) nicht ansprechen möchten.

Ist der Begriff Negativ-Persona zu hart?

Der Begriff einer “negativen” Buyer-Persona ist hart, denn näher betrachtet sind es Menschen, die Sie ausschießen möchten, also nicht adressierten möchten. Sie sind die Antagonisten zu den Personas. Demnach verkörpert eine negative Buyer Persona für die Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder ihrer demografischen Merkmale nicht zu glücklichen Zielpersonen (Kunden, Stakeholder, Publikum) werden können, und die das Unternehmen daher nicht ansprechen möchte.

Die negative Version wird nach dem gleichen Schema entwickelt, unter anderem anhand folgender Fragen:

  • Was sind die demografischen Merkmale (Geschlecht, Alter, Beruf etc.)?
  • Was sind die größten Herausforderungen der Persona?
  • Welche Ziele hat sie?
  • Was sind die größten Schwierigkeiten mit der Persona aus Unternehmenssicht?

Diese Fragen helfen bei der Erstellung einer Negativ-Persona

Weitere Fragen helfen Ihnen zusätzlich diejenigen Personen zu identifizieren, die Ihnen und Ihrem Unternehmen in der Vergangenheit das Leben schwergemacht haben:

  • Welcher Kunde ist von Unverständnis und negativen Voreingenommenheit zu Ihrem Thema/Produkt/Unternehmen nicht anzusprechen?
  • Welche Personen sind konträr zu Ihren Werten?
  • Welche Personen haben mit Ihnen kein gemeinsames Ziel?
  • Mit welchen Personen arbeitet Ihr Team ungern zusammen? Nennen Sie Gründe! (Warum?)
  • Welche Personen kosten viel Zeit und Mühe (Relation von Aufwand zu Kosten)?
  • Welche waren am wenigsten profitabel? Woran lag das?
  • Welche Personen negative Reviews zu Ihrem Unternehmen verfasst oder negative Mundpropaganda betrieben?

Tipp: Im Bereich Downloads finden Sie einen Canvas, um Personas zu erstellen.

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