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Storytelling auf LinkedIn: Interview mit Stephan Park

LinkedIn entwickelt sich mehr und mehr von der ursprünglichen Karriere- und Jobplattform zu einer Social-Content-Plattform. Längst wird wird nicht mehr ausschließlich im Businesskontext genutzt, so dass nun dort Elemente wie Emojis, Stories, Live-Videotalk einziehen.

Stephan Park, Copywriter & Werbetexter, Quotenchinese aus Österreich

Interview mit Stephan Park, Copywriter & Werbetexter, Quotenchinese aus Österreich

Im Bereich Stories ist mir in den letzten Wochen besonders ein Format und ein Storyteller aufgefallen: Stephan Park. Stephan bezeichnet sich selbst als „Quotenchinese aus Österreich“, obwohl er eigentlich Koreaner ist.

Business-Storytelling auf LinkedIn

Er verbindet “Privates mit Profession” zu einem neuen Bedürfnis: Nähe auch dort, wo es um Business geht. Die neue professionelle Authentizität setzt Stephan Park wie kein anderer farbenfroh und zugleich stets mit einem humorvollen Augenzwinkern als sein Alleinstellungsmerkmal ein und schafft bei vielen LinkedIn-Nutzern Business Content mit Suchtpotenzial. Humor und Unterhaltung kommen bei den LinkedIn-Nutzern gut an. Stephans LinkedIn-Storyslides sind Eyecatcher und so viral und erfolgreich, dass sein visuelles Slide-Storytellingformat oft kopiert wird.

Ein Grund mehr, um Stephan zu interviewen:

Interview mit Stephan Park

Frage: Lieber Stephan, ich bin auch dich aufmerksam geworden, da du ein ziemlich auffälliges, einzigartiges und erfolgreiches – mittlerweile auch ein vielfach kopiertes – Storytelling auf der Plattform LinkedIn lieferst. Beschreibe wie du dazu kamst und deinen Stil entwickelt hast?

Stephan Park: Du sprichst wahrscheinlich die Story-Slideshows an. Story-Slideshows sind nichts anderes als eine Power Point Präsentationen, aber optimiert für LinkedIn und mit einem ganz starken Fokus auf Storytelling. Ich war sicher nicht der Erste, der das gemacht hat. Meine Inspiration war Chris Do (Link zu einem Videovortrag von Chris Do).Ein genialer Branding- und Design-Experte aus Kalifornien. Ich war wahrscheinlich einer der Ersten, der das im deutsch-sprachigen Raum auf LinkedIn umgesetzt haben.

Frage: Stephan, was bedeutet Storytelling für dich?

Stephan Park: Ganz einfach: Eine Story zu erzählen, die potentiell viele Menschen interessiert. Nicht nur für Fachidioten. Es geht darum, eine Brücke zwischen Story UND meinem Fachgebiet zu bauen, und dem, was ich schlussendlich verkaufen möchte. Das gelingt den meisten aber nicht.

Wie kann man also eine effektive Story bauen? Es gibt zwei Komponenten einer guten Story:
● 1. Anekdote und
● 2. Reflexion.
Eine Anekdote ist eine chronologische Aneinanderreihung von Ereignissen. Kindergartenkinder reden gerne in Anekdoten. Zum Beispiel: “Heute habe ich das gemacht, dann das, dann das etc.”
Doch damit eine Story das Herz der Zuhörer öffnet, brauchen wir auch eine Reflexion. In anderen Worten: “Wie hast Du Dich gefühlt? Oder, was hast Du daraus gelernt?.” Je öfter und je dynamischer Du zwischen Anekdote und Reflexion hin- und her wechselst, desto spannender wird auch Deine Story.

Doch damit eine Story das Herz der Zuhörer öffnet, brauchen wir auch Reflexion. In anderen Worten: “Wie hast Du Dich gefühlt oder, was hast Du daraus gelernt.” Je öfter und je dynamischer Du zwischen Anekdote und Reflexion hin- und herwechselt, desto spannender wird auch Deine Story.

Frage: Viele Storyteller möchten wissen, wie – also mit welchen Hilfsmitteln – du deine Slide-Geschichten realisierst?

Stephan Park: Ich arbeite mit dem Online-Grafikprogramm Canva.com. Ich zahle für die Pro-Version, sie kostet nur 12 EUR im Monat. Der Vorteil der Pro-Version ist, dass ich Zugang zu unzähligen Fotos habe, die ich dann direkt in die Story-Slideshow einbauen kann. Ganz ehrlich: Ich würde für Canva auch EUR 500 im Monat zahlen. Ich verwende Canva jeden Tag für mich und meine Kunden.

Slideshow-Story

Stephan Park mit seinen Slideshow-Storytelling auf LinkedIn.

 

Frage: Stephan, ich verbinde dich nun – laut Bildsprache und Farben, mit Pink, welches mich an das laute Telekom-Magenta erinnert. Du hat einen eigene Stil, eine visuelle Storytelling-Slideshow im quadratischen typischen früheren Instagram-Bildformat für LinkedIn entwickelt? Wie kam es dazu?

Stephan Park: Ist Magenta meine Lieblingsfarbe? Nein. Aber ich wusste, um auf LinkedIn bzw. im Newsfeed aufzufallen, brauche ich eine Branding-Farbe – genauso wie Telekom-Magenta, die POPPT. Also habe ich mich für Magenta entschieden. Nun, verbinden meine LinkedIn-Follower, Magenta mit mir und umgekehrt. SO funktioniert Branding.

Frage: Storytelling beinhaltet meinen Meinung nach zunächst die Antwort auf die Frage nach dem WARUM. Welches ist dein WHY, Dein Purpose?

Stephan Park: Mein Markenkern ist Copywriting. Und meine Markenwerte sind
1. Klarheit
2. Direktheit und
3. Menschliches Unternehmertum.
Ich sehe mich selbst als Botschafter für effektives Copywriting im deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig, möchte ich Geschichten erzählen, die die LinkedIn Community zum Nachdenken anregt. Wir alle sind viel mehr als “nur” Unternehmer. Wir sind in Wirklichkeit kleine Kinder in Erwachsenenkörpern. Voller Selbstzweifel. Und mit großen Träumen. Es ist so unglaublich wichtig, dass wir unsere Menschlichkeit nie aus den Augen verlieren. Ich versuche meinen Beitrag zu leisten und mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Frage: Stephan, in einem Beitrag schreibst du:  „Kommuniziere mit Deinen Followern auf LinkedIn genauso, als würdest Du mit Deinem besten Freund oder mit Deiner besten Freundin reden. Verkaufe nicht. SONDERN: Sei einfach der beste Freund, der Du sein kannst.“ Hier sprichst du einerseits die Authentizität an, die echte und erfolgreiche Storys mit sich bringen sollten, aber auch auf die Bedürfnisse deines Publikums? Woher weißt du, was deine Leser bzw. LinkedIn-User brauchen?

Stephan Park: Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Aber ich bin erst seit knapp 5 Monaten als Unternehmer erfolgreich. Ich weiß, wie es sich anfühlt als Unternehmer zu kämpfen. Vor allem finanziell. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht weiß, ob das, was man tut wirklich etwas bringen wird. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man komplett im Dunkeln tappt. Ich habe alle diese Erfahrungen und Frustrationen als Unternehmer viele Jahre durchgemacht. Deswegen weiß ich, was meine LinkedIn-Follower wirklich brauchen.

Fünf Tipps für Storytelling auf LinkedIn

Frage: Welche fünf Tipps, also Does und Don’ts,  gibt du den Storytellern für die Plattform LinkedIn mit?

Stephan Park:

  1. Nicht Du bist der Held. Sondern Deine Zielgruppe. Du bist der Guide.
  2. Stelle Dir die Frage, was Deine Zielgruppe wirklich braucht.
  3. Stelle Dir die Frage, welche Art von Content Du machen kannst, der Deine Zielgruppe befähigt, sofort in die Umsetzung zu gehen.
  4. Stelle Dir die Frage, welche TAKE-AWAY-MESSAGE Deine Zielgruppe aus Deiner Story ziehen soll?
  5. Formuliere einen kristallklaren Call-to-Action am Ende Deiner Story, für die Du so hart gearbeitet hast.


Pia: Merci lieber Stephan für deine Antworten.

Wer mehr von Stephan Park sehen möchte, sollte neben seinem LinkedIn-Acccount unbedingt seinen Instagram-Account (Link zu https://www.instagram.com/wowcopywriter) ansehen.

Storytelling in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen hat uns weltweit auch die nächsten Wochen noch im Griff. Mit der Isolation, der Kontaktsperre, den Ängsten rund um Gesundheit und Arbeitsplatz und Zukunft ist ein Ausnahmezustand, der nahezu JEDEN betrifft. Menschen – ob Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner oder potentielle Kunden – haben emotional neue Anforderung an Marken: Sie benötigen Hoffnung, Zuspruch und ehrliche Emotionen. Hierbei trifft die Kommunikation auf Storytelling, denn nun werden wahre Geschichten als Lösungsansätze kommuniziert.

Kommunikation in Zeiten von Social Distancing

Benutzten wir das Jargon von Storytelling, so befinden wir uns in einem großen Beispiel einer Change-Story oder. eines Change-Prozesses. Bekannt ist die Ausgangssituation, die Zeit vor der Pandemie. Hier durften Menschen  Reisen, Freunde besuchen, in die Schule gehen und Deutschland und Europa befand sich in einer wirtschaftlich gesunden und ständig wachsenden Lage.

Das macht eine gute Story auch in Krisenzeiten aus

Gerade in Krisenzeiten, also Zeiten der Ungewissheit, setzen Menschen verstärkt auf Bekanntes und Vertrautes. Die Drei-Akt-Struktur ist jedermann, wenn oft auch unbewusst, bekannt. Die drei Akte teilen sich in Einleitung, Hauptteil und Schluss auf.

  • 1. Einleitung (Setting): Im ersten Akt werden nicht nur die Hauptcharaktere und der der Ort des Geschehens eingeführt. Bedenken Sie, dass bei der Einführung der Charaktere der Held nicht die Marke/das Unternehmen ist. Sie sollten eher die Rolle des archetypischen Mentors, Freundes, Helfers oder Magiers übernehmen. Er begleitet den Helden im Kampf zwischen „Drachen und Konflikten”, zwischen Angst und Corona.

Hierbei wird oft ein Trigger genutzt: Etwas passiert, das das Publikum anspricht, interessiert, aufmerken lässt. In unserem Fall ist das Setting die Corona-Pandemie, die Veränderte gewohnte Alltagswelt. Der zentrale Konflikt wird sowie eingeführt: Corona geht jeden etwas an!

Nicht nur sie „gewohnte Welt” ist als Ausgangssituation bekannt, auch die die Protagonisten sind bekannt: Wir als Teil der Gesellschaft. Wir als Alltagshelden, als Jedermann, als Menschen, die dem Virus ausgesetzt werden.

Der Bösewicht, die Krise, die Herausforderung für Unternehmen, Online-Marketer und Kommunikatoren sowie allen Menschen weltweit, der Corona-Virus, ist auch erkannt. Bekannt ist er nicht, denn seine Entwicklung ist ungewiss. Die ist auch die Krise und Herausforderung. das Ungewisse, der ungewisse Ausgang.

Längst ist gewiss, dass die Herausforderung quer durch fast alle Branchen und Altersgruppen, sowohl das private Leben, mit dem der beruflichen und schulischen Organisationen betrifft.

Es werden gemeinsame Bedürfnisse erkannt: Die Frage nach dem Gemeinschaftsgefühl oder zumindest nach dem Gefühl des im gemeinsamen Boot Sitzens. Und die Frage nach Sicherheit und Vertrauen: „Da kümmern sich Menschen um eine Lösung!”

Dementsprechend kommunizieren Unternehmen und Marketer in Krisenzeiten nicht mehr in erster Linie über Produkte, sondern sie müssen die Gefühle der Zeit, den Zeitgeist verstehen und darauf reagieren.

Zeigen Sie Social Closeness

  • 2. Hauptteil: Der Konflikt spitzt sich zu. Hier können Marken gerade mit visuellen Elementen Menschen schnell und emotional erreichen, ihnen Mut zusprechen oder Wege zeigen mit Ängsten oder Alltagsproblemen umzugehen.

Beispiel R+V Versicherung

Als Beispiel möchte ich gerne das Corona-Storytelling der R+V Versicherung zeigen: Sie thematisiert die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe. Mit #dubistnichtallein sieht sie es als ihre Aufgabe gerade jetzt „wichtige Informationen und Lösungen für Sie bereitzuhalten, Ihre Anfragen schnell und unkompliziert zu bearbeiten – und für Sie da zu sein.“

Auf der Webseite du-bist-nicht-allein fragt sie „Seit wann ist Egoismus cool?“ und untersucht u.a. in einer Studie die „Ängste der Deutschen“ in einer Corona-Sonderbefragung (Studie https://www.ruv.de/presse/aengste-der-deutschen/20200407-angste-der-deutschen-corona-sonderbefragung).

  • 3. Schluss: Normalerweise wird in Story mit Happy End der Konflikt aufgelöst und der Tiefpunkt überwunden. Das wird mitten in der Krise stecken, werden Lösungsansätze kommuniziert. Gewiss ist, dass alle Beteiligten in eine neue, veränderte Welt nach der Corona-Pandemie hineingehen. Sie haben neue Erfahrungen gesammelt und vielleicht auch die Sicht der Dinge verändert.

Längst ist bekannt, dass die Herausforderung quer durch fast alle Branchen und Altersgruppen, sowohl das private Leben, mit dem der beruflichen und schulischen Organisationen betrifft. Es werden gemeinsame Bedürfnisse erkannt: Die Frage nach dem Gemeinschaftsgefühl oder zumindest nach dem Gefühl des im gemeinsamen Boot Sitzens. Und die Frage nach Sicherheit und Vertrauen: „Da kümmert sich Menschen um eine Lösung!”

Dementsprechend kommunizieren Unternehmen und Marketer in Krisenzeiten nicht mehr in erster Linie über Produkte, sondern sie müssen die Gefühle der Zeit, den Zeitgeist verstehen und darauf reagieren.

Brands und Unternehmen sollten nun soziale Nähe schaffen, sowie auf die Ängste der Menschen eingehen- und das aller Menschen, also der Mitarbeiter, der Partner, der Kunden.

Das braucht eine gute Geschichte

Warum Haltung wichtiger denn je ist

Wichtig ist das, was für 2020 bereits als ein wichtiger Trend innerhalb des Marketings betrachtet wurde: Der Purpose eines Unternehmens oder Absenders. Nur wer Haltung in der Corona-Krise zeigt, kann nicht nur für Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner sowie weitere Stakeholder, sondern für die gesamte Gesellschaft Hilfestellungen leisten, und so dem Gefühl der Destabilisierung entgegenwirken Die Studienreihe Markenkommunikation in Zeiten von Corona der Agenturgruppe Pilot (Studie: https://www.pilot.de/neuigkeiten/pilot-radar-social-distancing-veraendert-die-wahrnehmung-von-marken/) zeigt, dass das Vertrauen in Marken nach wie vor relativ groß ist. Allerdings sollten Unternehmen in ihrer Marketingkommunikation nun sensibel auf die veränderten Bedürfnisse der Stakeholder eingehen. Das, was vor Corona noch wichtig war, steht jetzt vielleicht in einem ganz anderen Licht. Die Devise ist zunähst: Empathie zeigen und auf die Entwicklungen reagieren! Gerade in schwierigen Zeiten ist es entscheidend Menschen emotional glaubwürdig anzusprechen. Es sollte nicht hinter jeder Botschaft eine Kaufabsicht stecken. Trauen sie sich, das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit und Vertrauen inhaltlich aufzugreifen Und ja. Vertrauen kann auch imagebildend sein. Jetzt ist es an der Zeit, dass Unternehmen Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen. https://story-baukasten.de/glossar-golden-circle-von-simon-sinek/

StoryDoing: Lasst Taten sprechen

Marken und Unternehmen thematisieren nicht nur Social Distance, die engagieren sich, unabhängig ihrer üblichen Produktpalette, im Kampf gegen die Pandemie. Sie nähen Mundschutzmasken und produzieren andere Schutzbekleidung oder stellen dringend benötigte Materialien bereit. Mit breitegefächerten Spendenaktion unterstützen sie dort, wo es mangelt. 

Praxis-Beispiel von Daimler

Ein schönes Beispiel habe ich hier bei der Firma Daimler entdeckt: Mit dem Spot „Danke an alle, die ihr Bestes geben” der Kampagne #stayhome engagiert sich Mercedes-Benz für die Eindämmung der weltweite Ausbreitung von COVID-19 und nutzt hierzu die Reichweite seiner Social-Media Kanäle.

Wir werden die Reichweite unserer globalen Mercedes-Benz Social-Media-Kanäle in nächster Zeit dafür einsetzen, um einen Beitrag für die Verlangsamung der Ausbreitung des COVID-19-Virus zu leisten. Wir spielen unseren über 50 Mio. Followers auf unseren internationalen Markenkanälen Tipps und Ratschläge zu Themen wie Hygiene, verantwortungsvolles Verhalten sowie dem Umgang mit Risikogruppen und Erkrankten aus. Darüber hinaus teilen wir Informationen ausgewählter Gesundheitsorganisationen“, so Bettina Fetzer, Marketingchefin Mercedes-Benz AG.

Interne Kommunikation wird wichtiger denn je.

Auch die Kommunikation mit den Mitarbeitern und Partnern, welche meist im Home-Office sitzen, ist in Krisenzeiten zunehmend wichtig. Home-Office bedeutet zusätzlich zur Angst um Gesundheit und auch, dass die Trennlinien zwischen privat und nicht privat verwischen. Ein dermaßen großer Einschnitt in alltägliche Lebens- und Arbeitsumstände bringt Veränderungen mit sich. Beispielsweise verändern sich Hierarchien im Home-Office und auch in der Kommunikation. In Video-Meetings werden nun Mitarbeiter sichtbar, die sonst hinter den Kulissen nicht im Vordergrund stehen. Unternehmen und Organisationen experimentieren etwa mit anderen Kommunikationskanäle und sprechen über neue Themen. Die Krise öffnet geradezu in Sieben-Meilen-Stiefeln den Weg zu #NewWork und #Digitalität. Das Ziel ist, die gemeinsame Krise gemeinsam zu meistern.

Was ist StoryDoing?

Fazit: Storytelling ist auch in Krisenzeiten ein Weg

Krisen beherbergen immer zwei Seiten einer Situation: Das Vorher, die Herausforderungen der Krise und auch die vielen, unerwarteten Leistungen, Lösungen und Heldentaten. Wichtig hierbei ist, die veränderten Bedürfnisse der Beteiligten zu erkennen und emphatisch und authentisch zu agieren.

Interview mit Pia Kleine Wieskamp

Manchmal reicht der Platz einfach nicht für alle Antworten. So auch in diesem kurzen Interview zum Thema Storytelling sowie Visual Storytelling. Zur Veröffentlichung meines Buches Visual Storytelling im Business stelle mir die Redaktion des Hanser Verlags fünf Fragen, die Sie auf der Amazon-Buchseite veröffentlichten:

Interview mit Pia Kleine Wieskamp

Zur Frage, wer das Buch geschrieben hat, habe ich folgende Antwort:

Ich heiße Pia Kleine Wieskamp und bin Ideengeberin sowie, Autorin des Buches Visual Storytelling im Business. Als Speakerin und Workshop-Leiterin coache und trainiere ich sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen in den Themen Storytelling sowie Digitale Kommunikation. Während ich als Ideenscout neue digitale Trends entdecke, unterstütze ich als Kommunikationsexpertin Organisationen und Unternehmen in der Beratung und Konzeption von Kommunikationsstrategien, begleite sie operativ in Planung sowie Umsetzung.

Storytelling interessiert mich seit meiner Kindheit, seit der Zeit, ab der ich eigenständig Bücher lesen konnte. Ich verbrachte Tage in der damaligen kleinen Stadtbibliothek von Dormagen bei Köln, dem Ort, in dem ich aufwuchs. Die Bücher gaben mir und meiner Fantasie Raum, um mich in ihnen zu versenken. In meinen Studienjahren studierte ich neben Sinologie auch Kunst, Kunstgeschichte, Pädagogik und Germanistik in Deutschland und Italien. Kein Wunder also, dass mir Visual Storytelling am Herzen liegt. Einen großen Erfahrungsschatz erlangte ich während meinen Tätigkeiten als PR- und Marketingmanagerin, Bloggerin sowie als Journalistin und Redakteurin für TV, Magazine und Verlage. Neben dem Buch „Visual Storytelling im Business“ ist beim Hanser Verlag das Fachbuch “Storytelling: Digital – Multimedial – Social“ erschienen.

Warum ist das Thema Storytelling wichtig?

Ganz ehrlich? Wieviel Platz habe ich? Also, um es kurz anzureißen, ist Storytelling viel mehr als eine Methode: Es ist eine

Pia Kleine Wieskamp Porträt

Interview mit Pia Kleine Wieskamp: Ich mag diese Art der Sefies – Spiegelbilder!

Lebenseinstellung beziehungsweise im Business ein Mindset oder auch eine strategische Entscheidung nicht nur in Dingen rund um Kommunikation und Marketing, sondern vor allem in Bezug auf die Vision eines Unternehmens. Visual Storytelling kommt als global funktionierende und in Zeiten mobiler Kommunikation gut funktionierende Möglichkeit ins Spiel. Längst halten beispielsweise Emojies als visueller Ausdruck von Emotionen Einzug in unsere Kommunikation wie E-Mails, Newsletter und Online-Texte.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Wichtig ist für mich – wie auch in dem Vorgängerbuch – Experten aus der Praxis zu Wort kommen zu lassen. So wird Visual Storytelling aus verschiedensten Blickwinkeln, von Fotografen, Marketingmanagern, Youtubern und vielen weiteren durchleuchtet.

Welche Themen stehen im Fokus?

Im Fokus steht der Prozess einer Storyerstellung anhand des Story-Baukastens mit Design-Thinking-Ansatz. Ich zeige Parallelen auf und erläutere Schritt für Schritt einen Leitfaden, anhand dessen gerade Teams eine Story erschaffen können.

 Warum hilft mir das Buch mein Problem zu lösen?

Tja, es hilft Ihnen grundsätzlich zu verstehen, was Storytelling ist und führt Sie durch den Prozess einer Story-Entwicklung.

Cover-zu-Visual-Storytelling-im-Business

Leseauszug: Leseprobe-Visual_Storytelling-im_Busieness

Konflikte – geht’s auch mal ohne?

Alles Konflikt oder was? 

Konflikte sind Hauptbestandteile erfolgreicher Geschichten. Doch muss es immer eskalieren? Und finden Sie nicht auch, dass Konflikt ein harter Begriff ist? Oft scheuen sich manch einer überhaupt dieses Wort (und die damit verbundenen Gedanken) in Zusammenhang mit ihrem Unternehmen in dem Mund zu nehmen. „Meine Firma XY hat doch keine Konflikte der Probleme!”. Mein Vorschlag: Nennen wir Konflikte gerade im Business-Storytelling doch einfach Herausforderungen. 

Suchen Sie das Wort Konflikt bei Google, so ergibt aus dem Wörterbuch, wie die untere Abbildung zeigt: Von einem Aufprallen unterschiedlicher Auffassungen über schwierige Situationen, einem Zerwürfnis bis zu Gegnern, und mittels kriegerischer Mittel ausgetragene Auseinandersetzungen. Diese  Assoziationen möchte kein Unternehmer mit seinem Business sehen.

Aber kennen Sie eine Organisation, eine Beziehung oder ein Zusammentreffen verschiedener Menschentypen, in denen es keine „Konflikte“ und Schwierigkeiten gibt?

Bedeutung von Konflikt

Die Bedeutung des Begriffs Konflikt

Daher schlage ich vor: Nennen wir diese Situation einfach Herausforderung oder Hindernis.

Konflikte als Kernthemen von Geschichten

Kennen Sie dieses Story-Muster: Jemand möchte unbedingt etwas erreichen und trifft auf Schwierigkeiten, einfach sein Ziel zu erreichen.

Dieses Muster steht für die Kernidee eines Konflikts in einer Geschichte. So funktionieren erfolgreiche Storys, wie  wie beispielsweise Romeo und Julia, die sich leiben wollen, jedoch stehen die verfeindeten Familien diesem Wunsch im Weg.  So funktionieren auch Alltagskonflikte, wie der Wunsch nach Ruhe, die der laute unfreundliche Nachbar Herr Lang strört. Konflikte kennt jeder, kann jeder nachvollziehen. Zudem rufen Konflikte starke Emotionen hervor.

Vier grundlegende Arten von Konflikten

  • Innerer Konflikt: Der Hauptcharakter zweifelt und steht sich und seinem Ziel dabei selbst im Weg. Häufig weiß er zunächst nicht, wie er handeln soll. Ein Mentor hilft in dieser ausweglos erscheinenden Situation.
  • Persönlicher Konflikt: Grundsätzlich unterschiedliche Meinungen und Auffassungen und daraus resultierende Auseinandersetzungen mit nahestehenden Personen wie Eltern, Kindern, Kollegen oder Vorgesetzten.
  • Äußerlicher Konflikt: Der (Interessens-)Konflikt von Unternehmen mit Umwelt, Institutionen, physikalischen Gesetzen oder behördlichen Richtlinien ist fast jedem bekannt.
  • Moralischer Konflikt: Hier geht es um gesellschaftliche und ethische Normen. es geht um GUT und BÖSE. Unternehmen werden daran gemesen, ob sie ähnliche Wertesysteme wie die ihrer Stakeholder (Kunden, Mitarbeiter, Partner) haben, um zu einem Lovebrand zu werden.

Alltagskonflikte: Es muss nicht immer gleich Weltuntergangsstimmung sein

Sie kennen sicherlich alltägliche Problem- und Konfliktsituationen wie folgende: Wer räumt auf? Oder wer lässt immer die Zahnpasta-Tube geöffnet liegen? Welche person ist für den Abwasch zuständig? Wer geht einkaufen oder bringt den Müll weg? Welches Fernsehprogramm wird eingeschaltet?

Sicherlich können Sie bereits hier wieder erkennen und die Liste schnell erweitern?Klar ist, dass das Publikum sich mit Konflikten schnell identifizieren kann. Zudem zeigen Geschichten rund um Konfliktsituationen neue kreative Lösungen, die oft genial sind und übernommen werden können.

Konflikte sind als Lösungspotential notwendig!

Konflikte müssen nicht immer gleich eskalieren. Häufig finden sind bei Konfliktsituationen Muster erkennbar. Den Ablauf einer Konflikteskalation zu kennen und zu verstehen, kann dabei helfen, richtig zu reagieren und die Meinungsverschiedenheit zu klären. Hierbei hilft ein Model des österreichische Organisationsberaters und Konfliktforschers Friedrich Glasl:

Zunächst teilt den Friedrich Glasl Prozess der Konflikteskalation in drei Ebenen:

  1. Auf den ersten Konfliktphasen der ersten Ebene ist es den Parteien noch möglich, ohne Schaden oder sogar in einer “win-win“-Situation aus der Unstimmigkeit aussteigen. Der Konflikt kann beispielsweise in einer Debatte geklärt und Lösungswege gefunden werden.
  2. Je mehr sich die Kontrahenten in Richtung der letzterPhase begeben, desto schwieriger ist einen Aufhebung des Konflikts und desto drastischer werden die Mitte und Methoden. Auf der zweiten Ebene muss einer von beiden der Verlierer sein (win-lose).
  3. Bei der dritten Ebene angekommen, gibt es auf beiden Seiten nur noch Verluste bis zur gegenseitigen Vernichtung (lose-lose).

 

Modell der Konflikteskalation

Modell der Konflikt-Eskalation nach Friedrich Glasl

Positives Narrativ

Konfliktforscher Fiedrich Glasl betont: „Nur durch Mut kann dem Konflikt eine positive Wendung gegeben werden.“ Mit dieser Aussage weißt er darauf hin, wie wichtig das aktive Gegensteuern in einer Konfliktsituation ist. Auf Storytelling bezogen können Situationen oder Themen wie etwa „Gleichberechtigung in Führungspositionen” positiv besetzt werden, indem zum Beispiel mehr über herausragende Frauen in Führungspositionen berichtet wird.

Lesetipp: In dem Glossar Storytelling und Content Marketing beschäftigen wir uns mit Begriffen aus Storytelling und Marketing.

Neu: Zusammenarbeit mit der dapr

Auch Public Relations gewinnt mit Storytelling an Bedeutung. Das Internet sowie Social Networks verändern das Kommunikationsverhalten sowohl auf Kunden- als auch auf der Unternehmensseite: Um aus der Masse der Informationen herauszustechen, zählen emotionale sowie authentische Einblicke statt komplizierte Fakten.

Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Public Relations (dapr), für die ich das Seminar Storytelling Intensivtraining durchführen werde. Diese News wurde auch in dem aktuellen dapr-Newsletter (siehe unten) sowie einem Blogartikel veröffentlicht.

Neu: Zusammenarbeit mit der dapr

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Der Story-Baukasten – Mit Design-Thinling Geschichten entwickeln

Checklisten, Story Canvas sowie weiter Hilfsmittel zum Download.

Auf der dapr-Webseitsteht auch mein 8-seitiger Artikel “Der Story-Baukasten: Mit Design-Thinling Geschichten entwickeln” als PDF zum Download zur Verfügung.

StoryDoing ist mehr als StoryTelling

Das StoryDoing funktioniert genau nach der Devise „Tue Gutes und rede darüber“. Hierbei muss zunächst etwas getan werden, um über die Aktion, das Event oder einer Initiative – also die Tat –, sprechen (StoryTelling) zu können!

StoryTelling alleine reicht nicht aus. Schöne Geschichten sind zwar gut, aber wenn sie nicht in der Kommunikationsstrategie des Absenders auftauchen oder nicht mit den Werten und der Vision des StoryTellers übereinstimmen, sind sie nicht glaubwürdig.

Derart betrachtet bilden StoryTelling und StoryDoing eine strategische Einheit. StoryDoing ist ein strategisch aus der Kern-Story und einem Story-Konzept abgeleitetes Tun. Oft wird beim StoryDoing die Kompetenz des Unternehmens mit einem relevanten Gesellschaftsthema verknüpft. Beim StoryDoing geht es um die Werte, die Mission sowie Vision eines Unternehmens oder einer Person, die mittels Aktionen beispielsweise Denkanstöße, Diskussionen bzw. Lösungsansätze bieten. Mittels dieser im Vordergrund gestellten Vision und oft auch gesellschaftlich relevanten Themen, schaffen die Unternehmen Vertrauen, Akzeptanz und ein “Wir”-Gefühl.

Erstmal machen, liebe StoryTeller

Der Trend ist nicht neu: Wer etwas aussät, der erntet. Als Unternehmen, Organisation oder Marke bedeutet dies, erst einmal in Aktion treten und etwas zu schaffen. Wenn diese Tat das Interesse und die Neugier weckt, wird darüber auch gesprochen. Das StoryDoing wird aufgenommen und weitergetragen, erzählt. Das Tun, die Aktion, wie beispielsweise eine gemeinsamer Video-Workshop, bietet den Anlass, worüber gesprochen wird.

Doch was ist mit TUN überhaupt gemeint?

Was haben Red Bull und die NASA miteinander zu tun? Ob Red Bull mit Felix Baumgartner einen weltbewegenden Sprung inszeniert oder die NASA die Landung der Menschheit auf dem Mond ermöglicht, beides vermittelt Erlebnisse. Diese Marken erzählen nicht nur eine Story, sie sind Teil eines neu inszenierten Dramas.

Während StoryTelling eine Geschichte erzählt, wird beim StoryDoing eine Geschichte live performt. Doch das „Machen“ allein reicht nicht aus!

StoryDoing
StoryDoing ist ein strategisch aus der Kernstory und einem Storykonzept abgeleitetes Tun.

Wer sind nun StoryDoer?

Ty Montague, Autor des Buches „True Story“, erklärt in einem Video den Unterschied zwischen StoryTelling und StoryDoing. Da Taten oft mehr bewirken als Worte, werden beim StoryDoing Werte und Visionen des Unternehmens konsequent und authentisch gelebt. Unternehmen schaffen Anlässe, die gemeinsam erlebt werden.

StoryDoing-Unternehmen wie Apple, GoPro oder Bosch sind erfolgreicher als ihre Mitbewerber. Montague analysierte 42 börsennotierte Unternehmen, um festzustellen, dass sie über eine innovativere Strategie verfügen, erheblich schneller wachsen und überdurchschnittlich oft in Social Media (positiv) erwähnt werden.

Nach Meinung von Ty Montague erzeugen StoryDoing-Unternehmen (Brands) Loyalität und Authentizität. Es sind Firmen, über deren Aktionen man Freunden berichtet und deren Geschichten vor allem über soziale Medien verbreitet werden.

Erst die Story, dann folgt das Erzählen

Vom StoryDoing und StoryActing zum StoryTelling.

Montague sieht folgende Kriterien, nach denen sich diese Unternehmen unterscheiden:

  • StoryDoer haben eine Geschichte und eine Mission, die über das rein wirtschaftliche Ziel hinausgeht.
  • Es gibt es einen eindeutigen Gegner.
  • Die Geschäftsführung unterstützt und treibt die Geschichte, auch außerhalb des Produktmarketings, an.
  • Es gibt klar definierte Handlungen, die Wandel bewirken sollen.
  • StoryDoer verstehen, dass die Story alle Bereiche der Firma beeinflusst, sie beziehen sowohl Mitarbeiter als auch Kunden und Partner mit ein und schaffen es, dass diese sich an der Geschichte beteiligen.

StoryDoing lässt Taten sprechen

Ausgangspunkt ist der, dass zunächst ein Anlass dafür gegeben wird, damit über die Marke gesprochen wird. Damit wird ihr Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit geschenkt, ein Ziel, das sich die meisten Unternehmen wünschen.

Dieser geschaffene Anlass, diese Initialzündung, damit andere über das Unternehmen und die Marke reden, ist  StoryDoing und geht weit über StoryTelling hinaus. Denn bloßes Erzählen ist das eine. Zunächst etwas Relevantes und Themen zu schaffen, um dann darüber erzählen zu können, ist die Kür.

Die Botschaft (Aussage) der Story wird beim StoryDoing ohne Ausnahme in den Mittelpunkt sämtlicher Maßnahmen gerückt, die eines Aufwertung des Images bewirkt.

Ziel ist es, dass die Unternehmenswerte nicht nur gezeigt oder als Aktion inszeniert werden, sondern (vor)gelebt werden. Oft wird beim StoryDoing eine Aktion durchgeführt, die das Image des Unternehmens stärkt. Nehmen wir die bewegenden StoryDoing-Projekt der Marke DOVE. Sie realisieren rund um das Thema „Selbstwertgefühl” und „Schönheit” Aktionen und Storys. Es geht um die Auseinandersetzung mit dem Begriff, der oft durch viele Medien falsch verstanden wird. Es geht nicht um die Produkte der Marke, sondern um Werte. Dies zeigt DOVE sowohl in Studien als auch in vieles weiteren Dove-Stories.

Beispiel: Das Video der„Dove Real Bauty Sketches” wurde von Zuschauern und Kritikern zum Liebling des Jahres und zur Nr. 1 aus allen zwischen März 2012 und April 2013 hochgeladenen Anzeigen beim Cannes YouTube Ads Leaderboard gewählt. Zudem hat der Film 2013 auf dem Cannes Lions International Festival of Creativity noch den Titanium Grand Prix gewonnen, die höchste Auszeichnung.

Weitere Infos zur DOVE-Kampagne erfahren Sie auf thinkwithgoogle.

Wer ist nun ein StoryDoer?

Ty Montage, Autor des Buches True Story, erklärt in dem Video en Unterschied zwischen Storytelling und Storydoing. Seiner Meinung nach, erzeugen Storydoing-Unternehmen (Brands) Loyalität und Authentizität.

StoryDoer sind Firmen, über deren Aktionen man Freunden berichtet und deren Geschichten vor allem über soziale Medien verbreitet werden.

Resümee: Die Herausforderung beststeht darin, das meist passive Publikum in aktive und emotional involvierte Story-Teilnehmer zu transformieren, die Inhalte erstellen, teilen und sich in der Community auszutauschen.

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